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geschmückt mit gelber, grüner und weisser (gelb gewordener) Ornamentation,
in welcher das Baummuster (s. Anm. zu Nr. 141) und
Kreuzmotiv besonders zu bemerken sind.
176. Leinwandstück, combinirt mit einer reizenden schmalen Gobelinborte
deren Farben sich frisch erhalten haben. Ueberrest einer Tunica.
177. Gobelinborte wie Nr. 142. Mit festem gelbem Wollstoff.
178. Rothe, ziemlich roh in Weiss ornamentirte Gobelinborte mit einem
Stück der groben Leinwandunterlage.
179. Leinwandstück mit plane eingearbeitetem feinen Rundmedaillon
(1orbiculus) in Gobelin. Im inneren Kreis, der von reizenden Blumengewinden
umgeben ist, Spuren einer Amorette, welche in den
Händen eine Gans hält.
180. Weiches gelbes Wollengewebe, combinirt mit einem schön ornamentirten
Rundmedaillon von farbenfrischer Erhaltung.
181—182. Grobe Leinwand mit aufgenähten rothen, ziemlich roh ornamentirten
Gobelinborten in weisser Dessinirung. Dieselbe ist charakterisirt
durch das Eta-(H)-Motiv. (An Nr. 181 ist noch ein zweites
Stück eines rothen Gobelinbesatzes mit bunter Musterung zu sehen.)
Hier erscheint also der Buchstab, wohl als Nameninitiale (s. Anm. zu Nr. 121
bis 122), innerhalb der Bortenornamentik, wofür später noch Analogien sich
finden werden.
183. Eine auf gelbem Wollstoff aufgenähte roth grundirte Gobelinborte
mit feinen weissen (gelb gewordenen) Dessins.
184. Bruchstück des Halsbesatzes eines Linnenkleides. Die Gobelinarbeit
zeigt auf rothem Grunde feine grüne und gelbe Arabesken.
185. Prächtiger Aermelbesatz einer gelbwollenen langärmeligen Tunica
(itunica manicaia). Die breite, doppeltheilige Gobelinborte ist in farbenprächtiger
Musterung ausgeführt. Als Beränderung derselben erscheinen
die )-Linien (s. Anm. zu Nr. 121 —122).
186. Grober Leinenstoff mit dem Bruchstück einer schönen, breiten, rothgrundirten
Gobelinborte. Combinirte Arbeit. Das in mehreren Farbennuancen
ausgeführte Dessin zeigt als Hauptmotiv grosse gefüllte
Blattfiguren. Die Beränderungen enthalten Gamma-fi-)Linien in der
Nr. 146 besprochenen Anordnung.
187. Aermelbesatz eines leinenen Gewandes: schmale tiefblaue Gobelinborte
mit weissen winzigen Baumfiguren besäet. Vgl. Anm. zu Nr.
141 und Nr. 165—175.
188. Aermelbesatz eines leinenen Gewandes: tiefblaue Gobelinborte, deren
Musterung durch rohe weisse Gamwa-(r-)Figuren charakterisirt erscheint.
Vgl. Nr. 160 und Anm. zu Nr. 181 — 182, sowie die Erklärung
dieses Dessins unter Nr. 402.