Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Katalog der Theodor Graf'schen Funde in Aegypten

30

eine  mir  nicht  erklärliche  figurale  Darstellung  enthält.  Links  von
dem  orbiculus  eine  Ente  in  farbigem  Gobelin.
249.  Linker  Theil  einer  uni  -  gestreiften  Leinentunica  mit  Spangen
(s.  Nr.  124)  und  viereckiger  Brust-Tabula:  Dieselben  enthalten  auf  blauem
Grunde  kleine  rothe  geometrische  Dessins.  Combinirte  Gobelinarbeit.
2  5o*  Linkes  Bruststück  einer  uni-gestreiften  Leinentunica,  an  welcher  der
Achselschlitz  mit  einer  zierlichen  gelb-rothen  Tresse  besetzt  ist.
Von  der  buntfarbigen  Ornamentation  der  tabula  ist  wenig  mehr  zu
sehen.  Der  vertical  herablaufende  applicirte  Gobelinstreif  geht  hier
auffälligerweise  als  Saumborte  (lista)  auch  um  das  Gewand  und  ist
da  mit  einer  gelb-rothen  gedrehten  Schnur  besäumt.  Der  Gobelin
zeigt  auf  schwarzer  Grundlinie  ein  rhythmisch  wiederkehrendes
Ornament,  das  sich  als  eine  monogrammatische  Zusammenstellung
der  Buchstaben  SHB  ansehen  lässt.
Wenn  richtig  als  Buchstabenlinie  erkannt,  dürfte  sich  das  Monogramm  etwa
zu  'H(Xiac)  Bfricäroc)  u.  dgl.  auflösen  lassen.  Vgl.  die  Anm.  zu  Nr.  121-122
Nr.  242,  246,  365—367.
25i-25 7 .  Theile  einer  uni-gestreiften  Leinen-Prachttunica.  Die  gewebten
Saumboiten,  listae  (Nr.  25i—253)  zeigen  geometrische  überschossene
Weissmuster  aut  blauem  Grunde;  die  Verticalstreifen  (Nr.  255—25 7 )
bestehen  aus  plane  eingearbeiteten  rothfundirten  Gobelins  mit  frischerhaltener ­
  farbenkräftiger  Ornamentirung.  Dazu  gehört  Nr.  254  als
aufgeti  enntes  Aermelstück  mit  gewebter  Borteneinfassung  und  schief
gestelltem  Gobelinbesatz.
258.  Baumwollstoff  mit  einem  plane  eingearbeiteten  Gobelin-Rundmedaillon,
das  von  Blattfiguren  umgeben  ist.  Die  äusserst  lebhaften  Farben
haben  sich  frisch  erhalten.  Bruchstück  eines  Todtentuches.
25 9 .  Gobelinborten  auf  Leinwand  genäht:  auf  rothem  Grunde  weisse
geometrische  und  Ranken-Muster  in  feiner  Stilisirung.
260.  Bruchstück  einer  feinen  rothen,  gelbgestreiften  Wollentunica,  welche
an  der  Seitennaht  mit  einer  kräftigen,  rothen,  gedrehten  Wollschnur
eingefasst  ist.  Der  Saum  (lista)  ist  besetzt  mit  einem  schmalen
gewebten  WollbÖrtchen,  auf  dessen  blauem  Fond  zarte  lancirte
Weissmuster  erscheinen.  Von  dem  sonstigen  Gewandschmuck  ist
hier  nur  mehr  eine  der  vier  an  dem  untern  Theil  der  Tunica  (je
zwei  auf  der  Vorder-  und  Rückseite)  angebrachten  Modeabzeichen
(s.  Nr.  7 i— 7 2)  sichtbar:  Hier  ein  kleines,  aufgenähtes  viereckiges
Gobelintableau  (adjuncta  tabula),  welches  auf  blauem  Grunde  einen
weissen  Granatbaum  enthält,  der  von  vier  Enten  gleicher  Farbe
umgeben  ist.  Zarte  Arbeit.
261.  Bruchstück  einer  rothen  Wollribs-Tunica  mit  viereckiger  tabula
(s.  vor.  Nr.),  welche  ein  vegetabilisch  gefülltes  Rundschildchen
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.