100 xn. Thongefässe und Thonplastik. — Xtll. Arbeiten aus Holz. — Nr. 1721—1732.
1721. Statuette einer Dame inReitcostüm,
Biseuit. Spanisch. H. 13".
(1775.) (K. k. Porzellanfabrik)
1722. Statuette einer Spanierin auf
einem umgestürztenFass mitWeintrauben,
Biseuit. Spanisch H. 11 ".
(1772.) (K. k. Porzellanfabrik)
1723. Statuette, Biseuit, ein spanischer
Schnitter sitzend u. den Dudelsack
blasend. Spaniseh.H.l 1 j".
(1771.) (K.k. Porzellanfabrik.)
1724. Gruppe von Biseuit, zwei
Mädchen, vor denen ein Blumenkorb
und ein Hund; auf Postament.
Spanisch. Höhe7". (1679.)
(K. k. Porzellanfabrik)
1725. Handgriff von Biseuit imBarokstil
mit zwei Köpfen und zwei
geflügelten Figuren. Spanisch.
Höhe 7''. (1678.)
(K. k. Porzellanfabrik.)
1726. Rosetten (zwei Stück) aus frei
gearbeiteten Blumen, Biseuit. Spanisch.
Durchm. 1" 9'", 1“ 5"'.
(1777.) (K. k. Porzellanfabrik.)
XIII. Arbeiten aus Holz.
1727. Chorstuhlwangen aus der
Klosterkirche zu Loccum , reich
ornamentirt. Romanisch. 12. Jh.
Gipsabgüsse. (5170.)
1728. Kästchen von Holz, geschnitzt;
auf dem Deckel eine Scene in
einem Wald, eine nackte Frau
zu Pferde von einem wilden Mann
geführt, nebst anderen, die mit
Hunden von der Jagd kommen;
auf den Seiten befinden sich in
reichen Laubarabesken dieselben
Personen im Kampf mit wilden
Thieren; das Kästchen steht auf
vier Achatknöpfen. 15. Jalirli.
2. Hälfte. II. ohne die Knöpfe
3f ", L. \\\“. (1160.)
(Ambraser Sammlung.)
1729. Kasten (Cabinet) von Holz, mit
eingelegter Arbeit; auf der Vorderseite,
welche durch Glasthüren
geschützt ist, sind die Vorderflächen
der Schiebläden bedeckt
mit einer grossen Anzahl figürlicher
und ornamentaler Malerei auf
Glas in vergoldeter Metallumrahmung
mit Gravirungen; auf den
beiden Seitenflächen und der
Rückseite sind geätzte und vergoldete
Kupferplatten mit Landschaften
in der Manier des H.
Lautensack und bezeichnet mit
C. R. eingelassen. 16. Jahrh.
Höhe 241", Breite 35". (2781.)
(Laxenburg.)
1730. Kasten (Cabinet) von Holz, mit
eingelegter Arbeit; auf der Vorderseite,
welche durch Glasthüren
geschützt ist, sind die Vorderflächen
der Schiebladen mit vergoldeten
Metallreliefs v. figürlichen
Darstellungen bedeckt, oben und
auf beiden Seiten sind zusammen
acht geätzte und vergoldete Kupferplatten
mit Landschaften in
Weise des H. Lautensack und
bezeichnet mit C. R. eingesetzt,
herum kleinere Glasmalereien, auf
der Rückseite befindet sich eine
grosse vergoldete Platte mit Ornamenten.
16. Jahrh. II. 24“,
Br. 30". (2780.) (Laxenburg.)
1731. Kasten von Ebenholz, aussen
mit reichem ornamentalen Silberbeschlag;
auf den inneren Seiten
der Thüren und den Vorderflächen
der Schiebladen vorgoldete
Ornamente und Figuren auf mattirtem
Silbergrund ; oben eine liegende
weibliche Figur. 17. Jahrh.
Höhe 24". Breite 11 Y‘. (2175.)
(Fürst P. Esterhazy.)
1732. Kasten (Cabinet) von Ebenholz,
auf den Innern Seiten der
Thüren und den Vorderflächen
der Schiebladen bemalt mit figürlichen
mythologischen Scenen und
Landschaft. Mit Untersatz. Niederländische
Arbeit. Anfang des