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MAK

Full text : Katalog des k.k. Oesterreichischen Museums für Kunst und Industrie

126

XX.  Goldschmiedeknnst.

Nr.  2418—2429.

der  Nodus  mit  Masswerk  und
sechs  runden  Knöpfen,  der  Fuss
im  Sechspass  mit  Blätterkranz.
Gipsabguss.  Orig,  im  erzbischöfl.
Museum  in  Köln.  15.  Jahrh.
H.  8"  2 /// .  (5417.)
2418.  Kelch  von  Silber,  Nodus,  Ständer ­
  und  Fussrand  mit  Masswerk
durchbrochen,  um  den  Fuss
eine  Inschrift.  Gipsabguss.  Origin.
in  St.  Florian  zu  Aachen.
15.  Jahrh.  H.  6£".  (5418.)
2419.  Kelch  von  Silber,  der  Ständer
sechsseitig,  der  Nodus  mit  sechs
Knöpfen;  der  Fuss  im  Sechspass, ­
  von  denen  drei  Bögen
herausgespitzt;  auf  den  Fuss
aufgelegt  drei  erhabene  figiirl.
Darstellungen.  Gipsabguss.  Orig,
im  erzbischöfl.  Museum  zu  Köln.
15.  Jahrh.  H.  6£".  (5414.)
2420.  Kelch  von  Silber,  vergoldet,
Fuss  im  Sechspass;  Fuss,  Knopf
und  Cuppa  zum  grössten  Theil
von  durchbrochenem  Laubornament ­
  umzogen;  inmitten  der
Rosetten  Edelsteine.  15.  Jahrh.
Ende.  H.  9".  (2702.)
(K.  Burgcapelle!)
2421.  Kelch  von  Silber,  vergoldet,
der  Fuss  im  Sechspass  gehalten,
der  Knauf  und  der  untere
Theil  der  Cuppa  mit  durchbrochenem ­
  architektonischen  Ornamentversehen. ­
  Gipsabguss.  Orig,
im  Domschatz  in  Pressburg.
15.  Jahrh.  H.  8£".  (3532.)
2422.  Monstranze  von  Silber,  vergoldet; ­
  der  Fuss  oval,  achtpassartig, ­
  mit  dazwischen  heraustretenden ­
  Spitzen,  beschlagen  mit
sechs  figürlichen  Darstellungen
in  getriebenem  Silber;  der  Nodus
mit  Strebepfeilern  und  Fialen;
der  obere  Bau  thurmartig  auf
länglicheckiger  Grundfläche;  im
Innern  zwei  Engel  als  Träger.
15.  Jahrh.  H.  30".  (5032.)
(Klosterneuburg.)
2423.  Deutsch  o  rdenske  t  te  von
vergoldetem  Silber;  die  Glieder
bestehen  aus  Schwertern  und

Ordensschildern.  Daran  hängt
die  thronende  Maria  mit  Kind.
15.  Jahrh.  (1314.)
(.Deutsch-  Ordensschatz.')
2424.  Agraffe  mit  der  Darstellung
der  Verkündigung  Mariens.  Gipsabguss. ­
  Das  Original  getriebenes
Metall  im  Münster  zu  Aachen.
lö.Jhrh.  H.  4|“,  Br.  6".  (1234.)
2425.  Pectorale.  In  der  Mitte  die
freien  Figuren  der  heil.  Maria
und  des  Erzengels  Michael  auf
Consolen,  der  Schild  von  Reliefornamenten ­
  umrahmt,  mit  zwei
Kettchen  an  einer  Krone  aufgehängt; ­
  unten  hängen  ein  Vogel
nnd  eine  Armbrust.  Gipsabguss.
Orig,  von  der  Schützengilde  der
h.  Hermes  herrührend.  Eigenthum ­
  der  Kirche  zu  Warbeyen
bei  Cleve.  15.  Jahrh.  L.  12".
(5385.)
2426.  Me  s  s  k  ännc  h  e  n,  das  Gefäss
(vonBergkrystall?)  und  der  Deckel
im  Zwölfeck  ;  beide  von  durchbrochenem ­
  Ornamentreif  umzogen ­
  ,  drei  ähnliche  laufen  am
Gefäss  herunter;  der  Henkel
mit  gravirtem  Masswerk  verziert.
Gipsabguss.  Orig,  in  der  St.  Lambertskirche ­
  in  Düsseldorf.  15.
Jahrh.  H.  7".  (5403.)
2427.  Mess  k  ännchen,  Gefäss  und
Deckel  schuppenartig  verziert,
der  Fuss  im  Sechspass  mit  eingezogenen
  Bögen.  Gipsabguss.
Orig,  in  St.  Florian  zu  Aachen.
15.  Jahrh.  H.  5"  4"'.  (5405.)
2428.  Adler  und  Knauf,  als  Bekrönung ­
  eines  baculus  praeceptoris.
Gipsabguss.  Das  Orig,  aus  vergoldetem ­
  Silber  im  Münster  zu
Aachen.  15.  Jhrh.  Ende.  H.10^".
(1235.)
2429.  B  eschla  gs  tiick  e  von  getriebenem ­
  Silber,  vom  Kasten,  in
welchem  die  Reichskleinodien
zu  Nürnberg  in  der  h.  Geistkirche ­
  auf  bewahrt  wurden;  mit
dem  getheilten  Nürnberger  Wappen, ­
  dem  Jungfernadler  und
einem  Löwenkopf.  Gipsabguss.
            
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