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74. Brosche (scheibenförmig). Gold in Kupfer gefasst mit farbigen Glasflüssen
besetzt. Fundort: Die Gräber beim Weissenthurn gegenüber Neuwied. Jetzt
im Museum von Bonn. (1049.)
15. Brosche (scheibenförmig). Gold in Kupfer gefasst mit farbigen Glasflüssen
besetzt. Fundort: Umgegend von Bonn. Jetzt im Besitze des Herrn Ernst
aus’m Werth in Bonn. (1050.)
76 Hängeverzierung von einer Halskette. Gold mit rothen Glaseinsätzen
und Filigranornamenten. Fundort : Die Gräber von Pfullingen. Jetzt im
Museum zu Mainz. (1088.)
il- 7 Hängeverzierungen von Halsketten. Gold mit Filigranornamenten.
Fundort Gräber von Pfullingen. Jetzt in der Sammlung des Grafen Wilhelm
von Würtemberg. (1089.)
78. Hängeverzierung von einer Halskette. Gold mit rothen Glaseinsätzen.
Fundort: Die Gräber von Nordendorf. Jetzt im k. Antiquarium in München.
(1087.)
79. Scheide und Griff des Schwerts Childerich’s I. Fundort: Grab des Königs
zu Tournay. Jetzt im Musee des Souverains, Paris. Gypsabguss. (1354 )
80. Halsschmuck in Form einer antiken Torques aus theilweise vergoldetem
Silber, bestehend aus einem gewundenen Reif mit ornamentirten runden und
polygonen Knöpfen und runden und ovalen Scheiben, die mit Karneolen,
Türkisen und anderen Edelsteinen besetzt sind Bei Szolnok in der Theiss
gefunden im Jahre 1835. Durchmesser 84". Altungarisch. (814.)
(Graf E. Eich/.)
81- Platte, Matthäus sitzend, schreibt das Evangelium. Relief. 11. Jahrh.
H. 8", B. 8" 2"'. Gypsabguss. Das Original von getriebenem Silber vergoldet
am Ambo Heinrich II. in Aachen. (1227.)
82. Der gekreuzigte Christus. 12. Jahrh. H. 8£", B. 8" 2"'. Gypsabguss.
Das Original in Messing gegossen und vergoldet. (1243.)
83. Kreuz von Silber mit Filigranornamenten und Edelsteinen besetzt mit zwei
Querbalken, in dessen unterem sich eine Kreuzpartikel befindet. 12. Jahrh.
Der Fuss im 15. Jahrh. hinzugefügt. H. 13". (290.)
(Domschatz in Salzburg.)
84. Scepter in Form eines halbzölligen Stabes mit zwei Knoten, auf dem
oberen sitzt ein Vogel. 13. Jahrh. 2. Hälfte. L. 21|". Gypsabguss.
Das Original von vergoldetem Silber im Münster zu Aachen. (1229.)
85. Vortragkreuz von vergoldetem Silber, auf der vordem Seite das Crucifix
en relief umgeben von Ornamenten im starken Filigrane, zwischen welchem
eine grosse Zahl von Glasflüssen sich befindet. Auf der Rückseite eingravirt
Maria mit dem Kinde, auf den vier Ecken die Zeichen der Evangelisten.
Nach einer Inschrift auf der Rückseite stammt das Kreuz aus dem Jahre
1259, wurde renovirt 1653 und zum zweiten Mal 1859. II. 34^". (656.)
(Stift Zwettl.)
86. Kelch von vergoldetem Silber, am runden Fuss vier Darstellungen in Email,
desgleichen an den vier Knöpfen des Knaufes, mit Löffelehen und Patene,
die im Sechspass vertieft ist. 14. Jahrh. Kelchhöhe 6" 8"', Durchmesser
4 9 11 . Patenedurcbm. 6] ". (1342.) (Deutsch-Ordensschatz.)
87. Triptychon, Reliquiarium, von vergoldetem Silber, in der Mitte unter
Glas Christus am Kreuz, in den Ecken die Zeichen der vier Evangelisten
in Niello, auf den Seiten Reliquien und kleine Relieffiguren. 14. Jahrh.
II. 41", B. mit den Flügeln 7j". (1339.) (Deutsch-Ordensschatz.)
88. Reliquiari um (angeblich Buchdeckel) von vergoldetem Silber in Form
einer lafel; auf der einen Seite eine viereckige Vertiefung, von einer reichen
Architektur in zwei Etagen von vergoldetem Silber ausgefüllt. Die obere,
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