an die in der Richtung der Radachse keilförmig auseinander
gehenden Speichenköpfe fest anschliessen.
Derart construirte Räder sind für Kanonen und
schweres Fuhrwerk besonders geeignet; für ersteren Zweck
namentlich deshalb, weil die Speichen, welche im Kriege
zerschossen oder durch irgend einen Unfall zerstört werden,
durch Abschrauben der Verschlussplatte leicht heraus
genommen und durch neue ersetzt werden können.
Das erste Modell eines solchen Kanonenrades wurde
dem hiesigen k. u. k. Arsenale zur Begutachtung- vorgezemt
fand aber zu jener Zeit nicht die erwartete Beachtuno-,
Trotzdem wurden im Jahre 1862 — ohne Rücksichtnahme
auf das Thonet’sche Patent — für die 9 Cm. und 12 Cm.
Batteriefestungs- und Depressionslafetten Räder mit Eisen
naben nach Thonets System in den Werkstätten des
k. u. k. Arsenales unter dem Namen Thoneträder hergestellt