wonach der Firma Gebrüder Thonet die herrschaftliche
Dampfsäge in Flallenkau zum Buchenverschnitt überlassen
wurde, um von dort aus die fertig geschnittenen und gedrechselten
Möbelstäbe nach den Fabriken Bistritz und
Koritschan zu verfrachten.
Auch hier, wie in Saybusch, war Michael Thonet mit
der Errichtung und Inbetriebsetzung- der Säo-e und
Drechslerei beschäftigt und nahm namentlich im Jahre 1868,
als der dortige Betrieb vergrössert wurde, in Hallenkau
längeren Aufenthalt, während welcher Zeit er beim damalio-en
Oberförster Johann Bernard 9 ) in Hallenkau wohnte. Ende
1868 errichtete Michael Thonet zu der von der Herrschaft
Wsetin gepachteten Dampfsäge in Hallenkau eine Biegereianlage,
worauf ebendaselbst die Errichtung einer Raspiereifiliale
und sodann in den Localitäten der herrschaftlich
Wsetiner ehemaligen Josefisäge in Wsetin einer Polierereifiliale
erfolgte. Im Jahre 1869 wurde die ganze Hallenkauer
Anlage successive zu einer vollständigen Fabrik zur Erzeugung
von Rohwaare für die anderen mährischen Fabriken
ausgestaltet.
Noch in den letzten Jahren, 1869 und 1870, nahm
Michael Thonet, obwohl schon etwas leidend, seinen Aufenthalt
abwechselnd in Wien, sowie in den Fabriken Koritschan,
Bistritz und Gr.-Ugröcz, überall am Betriebe und
an allen geschäftlichen Ereignissen den regsten Antheil
nehmend, überall noch Neues sinnend und schaffend!
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Im Herbste 1870 erkrankte der bis dahin noch in
ziemlicher Rüstigkeit Gebliebene in Folge einer Erkältuno-,
welche er sich bei der Besichtigung eines Waldes in Ungarn
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zugezogen hatte, und von da an war eine Erholung leider
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