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Endstück eines leinenen Langtuches,
dessen Bordüre durch
broschirte Rauten-Musterung in
Leinen, und eingestickte Füllungskreuzchen
in rother und blauer
Wolle verziert ist. (579, K. 78.)
L. 0-470, B. 0-340.
Theil von der Bordüre eines leinenen
Langtuches mit einem eingewirkten
blauen Streifen, den in
mässioren Abständen blau - roth
o
gestickte Punkte und Kreuzchen
begleiten, drei in Rohseide eingewebten
parallelen Streifen mit
verschlungener Zickzackmusterung,
und einer eingestickten Inschrift in
zwei Zeilen, die Dr. Krall folgendermassen
erklärt: »Der koptische
Text gibt einen Theil des 10. und
des 11. Verses des 44. Psalmes
(nach der Zählung der Septuaginta).
Die untere Zeile beginnt,
die obere schliesst sich fast unmittelbar
an, so dass wir ersehen,
dass die Schriftzeile in intactem
Zustande nicht bedeutend länger
war, als in der jetzigen Erhaltung.
Der Dialect ist ein oberaegyptischer,
die betreffenden Verse sind
in diesem Dialect noch unedirt.
Die Schrift möchte ich dem 7. Jahrhundert
zuweisen.« (380, K. 109.)
Taf. IX.
L. o- 280, B. 0-145.
Doppelte Borte eines Leinenärmels:
Wellenranken mit Ansätzen
von buschigem Laubwerk,
in Purpurwolle und Kettenstich
mit der Nähnadel in der Weise
gestickt, dass das Muster auf dem
Leinengrunde in Relief hervortritt.
(58i.)
L. 0-380, B. 0-300.
Blaues, mittelst gelber Streifen carrirtes
und roth bordirtes Wolltuch
mit gestickten Verzierungen:
in den Quadraten der rothen Bordüre
Kreuzfiguren von zweierlei
Form, Thurmthorbauten und stili—
sirte menschliche Figuren, die mit
beiden Händen je ein stilisirtes
Höckerthier (Kameel ?) halten,
mittelst dicker Fäden reliefartig
in Stielstich ausgeführt. (582,
K. 426.)
L. 0-790, B. 0-555.
Silberstickerei auf blauem
Leinenstreifen: rautenförmige Verzierungen
durch kreuzstichartig
eingeflochtenen Silberlahn. (583,
K. 442.)
L. 0-400, B. 0-090.
Puppe aus Leinen- und Wollfetzen,
bekleidet mit einem Stück Zeugdruck,
in blau auf Baumwolle, polygonaler
Musterung. (584, K. 448.)
L. 0-145, B. 0-090.