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MAK

Full text : Die ägyptischen Textilfunde im K. K. Österreich. Museum

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Runder  Einsatz  von  einem  rothen
Wollgewande,  bunt  gewirkt,  mit
einem  Pferde  und  zw r ei  Reitern,  darunter ­
  ein  Menschenkopf  zwischen
zwei  Blättern,  vegetabilische  Raumfüllung; ­
  im  Saume  eine  gebrochene
Zickzacklinie.  (417.)
L.  0325,  B.  0’2io.
Theil  einer  Leinen-Tunica  mit
zwei  quadratischen  Einsätzen  und
einer  Spange,  bunt  gewirkt:  in
den  kreisrunden  Füllungen  der
Einsätze  eine  weibliche  Figur,  über
welche  zwei  schwebende  Genien
eine  Schale  halten,  in  der  Bordüre
Adler,  Vasen  und  Körbe,  die
durch  Rankenwerk  verbunden  sind,
in  den  Säumen  kreuz-  oder  lanzettförmige ­
  Musterung;  die  Spangen
ebenso  wie  die  Bordüren  der  Einsätze ­
  verziert.  (418,  K.  419.)
L.  0-820,  B.  0-470.
Breite  Borte  eines  Leinengewandes,
bunt  gewirkt,  in  der  Mitte  eine
knieende  weibliche  Figur,  den  Kopf
bedeckt  mit  der  ägyptischen(?)Haube,
  in  den  emporgehobenen  Händen ­
  Kränze  haltend,  rechts  und  links
davon  mehrere  knieende  Personen,
die  Perlhühner  darbringen;  in  der
oberen  Bordüre  Blattmuster,  unten
ein  Bogensaum  mit  Fruchtschalen
in  den  Feldern.  Im  Saume  Gruppen
von  je  fünf  oder  vier  Punkten,  weiss
in  roth.  (410.  K.  283.)  Taf.  V.
L.  0-350,  B.  0-200.

Doppelborte  von  einem  Leinengewande,
  bunt  gewirkt,  durch
einen  die  ganze  Breite  einnehmenden ­
  Kreis  mit  zwei  Vögeln,
die  mit  dem  Rücken  miteinander
verwachsen  sind,  zweigetheilt,  mit
laufenden  Hunden  (?)  und  anderem
Gethier,  im  Mittelstreifen  aneinandergereihte ­
  Knospen,  durch  je
zwei  Punkte  getrennt,  im  Saume
T-Figuren.  (420,  K.  289.)
L.  0  410,  B.  o-162.
Leinenärmel  mit  einer  eingewirkten
Doppelborte  gleich  Nr.  420
und  blau-weiss  gewebter  Randborte, ­
  geometrischer  Musterung.
(421,  K.  292.)
L.  0-226,  B.  0-207.
Gehört  zu  Nr.  420.
Doppelte  Borte  von  einem  Leinenärmel, ­
  bunt  gewirkt,  mit  stilisirten
Vogelfiguren  und  Knospen,  durch
Punkte  an  den  Rändern  flankirt,
im  Saume  die  Welle.  (422,  K.  343.)
L.  o  •  160,  B.  o  •  084.
Kreisrunder  Einsatz  von  einem  o-elö

ben  Wollgewande,  bunt  gewirkt:  in
der  Mitte  roh  gezeichnete  menschliche ­
  Figur  auf  rothem  Grunde,  in
der  umgebenden  Zone  vier  ähnliche
Figuren  schwebend  mit  vorgestreckten ­
  Armen,  dazwischen  Herzblätter
und  lineare  Ornamente,  verstreut
auf  grünem  Grunde,  im  Saume  querlaufende ­
  gebrochene  Linien.  (423.)
L.  0-434,  B.  0-151.
            
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