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HOLZBEARBEITUNGS-MASCHINEN.
Der Arm H ist mit ei nein Schlitze versehen, in den der
Zapfen 0, welcher mit der Schubstange M verbunden ist, hin
einragt.
Diese Schubstange steht andererseits mit den Schalthebeln L
(Fig. 2) der Supporte 8 in Verbindung.
Der Arm G, welcher durch sein Gewicht stets eine per-
pendieuläre Lage einnimmt, streift sowohl beim Vor- als auch
Rückgang des Karrens B den Zapfen k.
Mittelst Griffhebel J (Fig. 1) kann dem Zapfen k eine zur
senkrechten Stellung des Armes G höhere oder niedrigere Lage
gegeben werden, wodurch der Weg, welchen dieser beim Aus
weichen des Zapfens zurücklegen muss, je nach Bedarf länger
oder kürzer sein kann.
Das untere Ende dieses Armes ist mit einem nur einseitig
aufschlagbaren Charniere versehen.
Bei der Vorbewegung des Karrens B biegt sich dasselbe im
Momente, als der Zapfen k diesen unteren Armtheil trifft, knieförmig
ein, ohne dem Arme selbst irgendwelche Bewegung zu geben.
Wenn aber der Arm G beim Rückgang des Karrens an
den Zapfen k anstösst, so wird dadurch, dass jener eine dre
hende Bewegung annimmt, auch der auf derselben Achse Z be
festigte Arm H bewegt, und in weiterer Folge die Schubstange M
durch den im Schlitze des Armes H verschiebbaren Bolzen 0
vorgezogen.
Da bei Vorschiebung der Stange M die Schalthebel L
(Fig. 2) bewegt werden, welche wiederum durch Sperrknaggen
die Supporte 8, respective den Werkblock X zur Säge zurücken,
so wird, je nachdem der Zapfen k eine höhere oder niedrigere
Stellung hat, der Weg der Schubstange M ein längerer oder
kürzerer und dadurch der Werkblock mehr oder weniger zur
Säge zugerückt, oder das zu schneidende Brett dicker oder dünner
vorgerichtet.
Sobald der Arm G den Zapfen k passirt hat, nimmt der
selbe eine senkrechte Lage ein, wodurch auch die Schalthebel L
ihre ursprüngliche Stellung erhalten, und für die nächstfolgende
Schaltung vorbereitet sind.
Die Doppel-T - Träger auf welchen die Supporte 8 sich
schieben, sind am oberen Querstege mit einer gleichen Mass-