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HOLZBEARBEITUNGS-MASCHINEN.
Diese Einrichtung wäre als Hauptunterschied von den hei
uns gebräuchlichen Maschinen dieser Gattung anzusehen, bei
denen die Spannvorrichtung nicht verschoben werden kann,
sondern die Schnur oder der Riemen, welche die Feder-Enden
mit der oberen Sägeführung verbinden, verlängert oder gekürzt
werden muss.
Sehr schöne Schweifsägen waren von Bentel Margedant
& C o. in Hamilton, Ohio, und Henry L. Beach, Montrose,
Pennsylvanien ausgestellt.
Die erstere Firma verwendet zur Spannung des Sägeblattes
ganz eigenartige Federn aus Rundstahl, welche C-förmig gebogen
sind; die letztere benützt circa 5 Millimeter starke Drahtspiralfedern
für den gleichen Zweck.
Die Fabrik J. A. Fay & Co., Cincinnati, Ohio, wendet zwei
kleine, seitlich angebrachte, kurze Lamellenfedern zur Spannung
des Sägeblattes an.
Fig. 21 zeigt die von Bentel, Margedant & Co. ausgestellte
Schweifsäge.
Bei derselben ist der Hacken h, in welchen das obere
Ende des Sägeblattes eingehängt wird, an einem doppelten Lederriemen
l befestigt, welcher bei / mit den zu beiden Seiten der
Federn k befindlichen Flachstäben / g in Verbindung steht.
Die entgegengesetzten Enden g dieser Flachstäbe decken
den Zusammenstoss der Feder-Enden und stehen mit den letzteren
durch N-förmige Stahlzwischenlagen in Verbindung.
In Folge dessen, dass die Flachstäbe / g an die erwähnten
Zwischenlagen festgeschraubt sind und diese die Enden der
Federn k nur einseitig und lose umfassen, bewirkt die eigenartige
Form der Zwischenlage, dass, wenn die Flachstäbe durch den
Lederriemen l angezogen sind, die Enden der Federn k nach
entgegengesetzten Richtungen gedrückt oder gespannt werden.
So oft das Sägeblatt nach abwärts geht, entsteht die erwähnte
Federnspannung, welche die Säge nach beendetem Schnitte
schnell zurückzieht.
Auf den am Schlitten s vorstehenden Ansätzen «, sind mittelst
Stellschrauben die Federn k befestigt, der Schlitten selbst ist,
wie bereits erwähnt, verstellbar und nur mit der Griffschraube
m festgezogen.