58
HOLZBEARBEITUNGS-MASCHINEN.
Aus der Construction der Maschine ist es ersichtlich, dass
je näher der Führungsstift x gegen a gestellt wird, die Modell
schablone im Verhältniss zur Copie kleiner sein kann.
Soll die anzufertigende Copie kleiner als die Modellsekablone
werden, wird der Führungsstift sammt der Modellschablone vor
der Fraise in eine der Stellung der Figur entgegengesetzte Lage
gebracht.
Die Maschine liefert eine ziemlich reine Arbeit, welche zur
vollständigen Fertigstellung einer nur geringen Nachhilfe bedarf,
und kostet sammt Vorgelege 450 Dollars.
SANDPAPIER-MASCHINEN.
Eine bei uns noch nicht in Benützung stehende, sehr prak
tische und einfache Maschine ist die Sandpapier-Maschine, welche
zum Glätten von ebenen Flächen, besonders bei der Thtiren-
fabrication, zum Abputzen der bereits fertig zusammengefügten
Thüren oder breiten Rahmen, vorzüglichen Dienst leistet und in
Amerika für diesen Zweck allgemein angewendet wird.
Die einzige in der Maschinenhalle befindliche Maschine
dieser Gattung war von H. B. Smith in Smithville, New-Jersey,
ausgestellt.
Wie aus Fig. 41 ersichtlich, besteht diese Maschine aus
zwei Gusseisenrahmen A und B, welche bei c und e drehbar
verbunden und an einer an der Wand oder einer Holzsäule an
geschraubten Console befestigt sind. An den Gelenk- oder Dreh
stellen, sind in Metalllagern Wellen für die Riemenrollen situirt,
über welche die zum Antriebe der mit Sandpapier überspannten
Scheibe S erforderlichen Triebriemen gezogen werden. Der vorn
angebrachte Griff G dient zur Bewegung der Maschine in hori
zontaler Richtung mittelst Hand.
Die drehbare Verbindung der Rahmen A und B gestattet,
dieselben je nach Erforderniss ganz zusammenzulegen, oder auch,
wie die Figur es zeigt, in ausgestrecktem Zustande zu benützen,
wodurch alle zu glättenden Stellen des im Bewegungskreise unter
der Scheibe S befindlichen Gegenstandes zu erreichen sind, ohne
dass dieser selbst geschoben werden muss.