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MAK

Full text : Die Holzindustrie mit besonderer Rücksicht auf die Anwendung gebogener Hölzer

HOLZBEARBEITUNGS-MASCHINEN.

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MASCHINEN  FÜR  DIE  FASS-FABRICATION.
Die  Firma  E.  &  B.  Holmes  in  Buffalo,  New-York,  hat
eine  eomplete  und  sehr  schöne  Sammlung  von  Maschinen  für
die  Fass-Fabrication  ausgestellt.
Die  Maschinen  dieser  Firma  sind  in  „Stummer’s  Ingenieur”
vom  Jahre  1875,  Band  IV,  Nr.  92,  93,  94  illustrirt  und  beschrieben ­
  ,  weshalb  deren  wiederholte  Erörterung  hier  unterbleiben ­
  kann.
Ausser  der  benannten  Firma  hat  A.  M.  Benson,  Cleveland,
Ohio,  zwei  einfache  und  praktisch  gebaute  Maschinen  zum  Formen ­
  der  Seitenflächen  und  Bearbeiten  der  Längenkanten  (Stossfugen)
  der  Fassdauben  ausgestellt,  welche  ihrer  leichten  und
billigen  Herstellung  halber  eine  besondere  Beachtung  verdienen,
und  deshalb  hier  auch  ausführlicher  beschrieben  werden.
Fig.  42  zeigt  die  Daubenform-Maschine  in  dem  Zustande
ihrer  Thätigkeit,  wie  eine  Daube  zum  Theil  durch  die  vorne
angebrachten  Formmesser  bereits  durcbgestossen  ist.
Die  Maschine  besteht  aus  einem  zweitheiligen  Holzgestelle.
Auf  dem  rückwärtigen  Theile  desselben  befindet  sich  der  Antriebsmechanismus, ­
  welcher  aus  einem  grossen  Zahnrad,  zwei
Triebrädchen  und  einer  Riemenscheibe  besteht.
Auf  dem  vorderen  Theile  sind  ein  sogenannter  Vorstösser,  an
welchem  eine  Zahnstange  festgeschraubt  ist  und  zwei  sehr  starke,
circa  250  Millimeter  hohe,  100  Millimeter  breite,  25  Millimeter
im  Bücken  dicke  bogenförmige  Messer,  deren  Schneiden  vertical
gestellt  und  gegen  den  Vorstösser  gerichtet  sind,  angebracht.
Zwei  Rollen,  welche  zur  Führung  des  Daubenholzstückes
dienen,  stehen  vor  den  Formmessern  und  sind  mit  zwei  unter
dem  Gestelle  sich  befindenden  Eschenholzfedern  zusammengehalten. ­

Die  fertig  geformte  Daube  nimmt  ihren  Weg  zwischen  die
verticalen  Formmesser,  während  die  vom  Holzstücke  beiderseits
abgespaltenen  Abfälle  zu  beiden  Aussenseiten  der  Messer  zwischen
diesen  und  den  Führungsrollen  durchgehen,  wie  dies  der  abgebogene ­
  Spahn  l  in  Fig.  42  ersichtlich  macht.
Die  Wirkungsweise  und  die  Details  dieser  Maschine  sind
aus  der  folgenden  Beschreibung  ersichtlich.
            
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