HOLZBEARBEITUNGS-MASCHINEN.
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das vorerwähnte Brett und der auf diesem liegende Vorstösser,
respective die Zahnstange e f gelangt mit dem Triebrädchen g in
Eingriff, und wird vorgeschoben.
Ist der Vorstösser so weit vorgerückt, dass die Daube
zwischen die Formmesser beinahe durchgestossen ist, so gelangt
ein an der Seite des Stössers angebrachter Eisenansatz zur Hebel
stütze i und zieht dieselbe nach vorne mit.
Bei Vorbewegung des oberen Armes der bei p drehbaren
Hebelstütze i nimmt der untere Theil derselben eine entgegen
gesetzte Bewegung an, drückt die Feder r zurück, und der Fuss-
hebel h, welcher von der Stütze i durch einen bei x angebrachten
Ansatz (Nase) festgehalten war, wird frei.
Das rückwärtige Ende des Fusshebels gibt unter der auf
demselben ruhenden Last nach und der Vorstösser c d fallt von
dein Triebrädchen g ab. Ein Gegengewicht q, welches mittelst
Schnur, die über eine Leitrolle gezogen, an dem rückwärtigen
Ende des Vorstössers angebracht ist, zieht denselben sofort, nach
dem dieser frei wurde, in seine ursprüngliche Lage zurück.
Ein neues Holzstück wird hierauf eingelegt, der Hebel h
durch Auftritt mit dem Fusse eingespannt und die früher be
schriebene Manipulation der Daubenformung wiederholt sich.
Die Maschine kann 7—10.000 Daubenhölzer pro Tag formen,
erfordert einen Kraftaufwand von 4—5 Pferden und kann auch
mit Göpelbetrieb eingerichtet werden.
Das Gewicht der Maschine beträgt circa 630 Kilogramm
und der Preis derselben ist 275 Dollars.
Diese Formmaschine wird nach Versicherung des Ausstellers,
in Amerika vielfach dazu benützt, um bei den Dauben, welche
auf grossen Strecken transportirt werden, eine Ersparnis an Fracht
spesen zu erzielen, da 600 Daubholzstücke dem Gewichte von
1000 Stück fertigen Dauben gleichkommen.
Die in Fig. 43 dargestellte Benson’sche Fugmaschine zur
Anarbeitung der Längenkanten der Dauben hat ein einfaches
starkes Holzgestelle. A, A t sind zwei Messerköpfe, welche mit je
drei Messern ausgerüstet und auf den Wellen B, befestigt sind.
Zur Bewegung dieser in entgegengesetzten Richtungen und
schräg nach auswärts arbeitenden Messerköpfe werden vier auf
Wellen aufgesteckte Zahnrädchen benützt.