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Full text: Die Holzindustrie mit besonderer Rücksicht auf die Anwendung gebogener Hölzer

WERKZEUGMASCHINEN FÜR STEINBEARBEITUNG. 
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Durch Zahnräder-Uebersetzung kann der Vorschub des 
Tisches beim Schneiden harter oder weicher Steinsorten von 
38 Millimeter bis 610 Millimeter pro Minute variirt werden. 
Die Hauptwelle, an welcher die Circularsägescheibe befestigt 
wird, ist hohl, und das Wasser zum Bespülen und Abkühlen 
des Sägeblattes sowie zum Wegschwemmen des durch den Schnitt 
entstehenden Sandstaubes und der Sägesplitter wird durch diese 
Welle in Kammern, die in der Nabe des Sägeblattes sich be 
finden, geführt, von wo es durch radial angebrachte Oeffnungen 
zu beiden Seiten der Sägescheiben ausfliesst und durch die Centri- 
fugalkraft bis zur Schnittstelle geschleudert wird. 
Die Umfangsgeschwindigkeit des Sägeblattes beträgt 3000 
Meter pro Minute. 
Die Leistungsfähigkeit dieser Maschine bei gewöhnlicher 
Arbeit im Sandstein wird auf 11 Quadratmeter Schnittfläche pro 
Stunde gerechnet. 
Nach Angabe des Fabrikanten sollen in den letzten drei 
Jahren, seit welchen er diese Maschine erzeugt, drei grosse und 
zwei kleine Steinsägen gebaut und in Benützung gebracht worden 
sein, was für die praktische Verwendung derselben ein günstiges 
Zeugniss wäre. 
Die Kosten einer grossen Steinsäge sind 10.000, die einer 
kleinen 3000 Dollars. 
Die zweite bei der Ausstellung vorgeführte Circular-Stein- 
säge-Maschine ist die auf Tafel VII in Fig. 62 und 63 darge 
stellte Diamant-Steinsäge der Emerson Stone Saw Company, 
Pittsburgh, Pennsylvania, welche mit einem Sägeblatt von 1’828 Me 
ter (72 Zoll engl.) Durchmesser und 40 mit je einem Diamant 
versehenen Zähnen arbeitet. 
Die Art, wie die Zähne bei dieser Circularsäge befestigt 
sind, ist, wie aus Fig. 64 (Tafel VII) ersichtlich, eine ganz eigen 
tümliche. Die Diamanten sind in Kupfer gefasst. 
Die Construction dieser Maschine ist aus der Figur deutlich 
zu entnehmen. 
Der Haupttisch A wird von einem, in einer Zahnstange ein 
greifenden Triebrädchen hin- oder zurückgeschoben. Auf diesem ist 
ein zweiter kleiner Tisch B situirt, welcher mittelst Handkurbel C 
und Schraube eine zur Sägeseheibe senkrechte Verschiebung des 
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