WERKZEUGMASCHINEN FÜR STEINBEARBEITUNG.
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Dieser wird mit vier in Bolzen beweglichen, circa 2 Meter
langen Hängeeisen an den oben erwähnten vertical verschiebbaren
Rahmen angehängt, so dass man demselben nur eine horizontal
schwingende Bewegung in der Schnittrichtung geben kann.
Durch zwei hölzerne Leitstangen, welche den Gatterrahmen
mit den Kurbelzapfen eines mit Schwungrädern versehenen
starken Vorgeleges verbinden, wird die für den Schnitt erforder
liche Bewegung des Gatterrahmens, d. h. des Sägeblattes auf
dem Steinblocke hervorgebracht und der Schnitt im Steine durch
Unterstreuung von gereinigtem Quarzsand, bei gleichzeitiger Zu
führung von Wasser, bewirkt.
Der Vorschub der Säge wird durch automatische Senkimg
des früher erwähnten Rahmens, an welchem das Sägegatter hängt,
mittelst einfacher Sperrklinkenschaltung erreicht.
Die Leistung der gewöhnlichen Steinsäge wird bei mittel
harten Steinen auf 1'5 bis 1'7 Quadratmeter pro Sägeblatt und
zehnstündiger Arbeitszeit gerechnet; die Dauer eines Sägeblattes
auf 14 Arbeitstage angenommen.
ABRICHT-MASCH1NEN.
Von Maschinen, welche zur Bearbeitung der Oberfläche der
Steine dienen, sind nur die von Hugh Shearer, London, Eng
land, und die von der Stacy Stone Dressing Machine Com
pany, New-York, N.-Y., vorgeführte Maschine zu erwähnen.
Beide Maschinen sind genügend bekannt. Erstere war
schon im Jahre 1873 bei der Weltausstellung in Wien zu sehen,
und die letztere ist in der „Revue Industrielle”, Heft 8, Paris 1876,
ausführlich beschrieben und in allen Details figürlich dargestellt.
MASCHINEN FÜR STEINBRUCHARBEITEN.
Ausser den besprochenen Steinsäge- und Abricht-Maschinen
wären schliesslich noch die von der Steam Stone Cutter
Company in Rutland, Vermont, ausgestellten, ganz eigenthüm-
lichen Maschinen, die bei Steinbrüchen in Amerika angewendet
werden, hier anzuführen, da dieselben den Juroren der Gruppe