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Full text: Das bürgerliche Wohnhaus (Gruppe XIX). Die nationale Hausindustrie (Gruppe XXI). Darstellung der Wirksamkeit der Museen für Kunstgewerbe (Gruppe XXII) - Officieller Ausstellungs-Bericht

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Dr. Carl Th. Richter. 
kämnft f- i er J Udlfch - Gebirgsftadt Gamala auf den Dächern der Häufer 
Ä i M * n * n einftürzt en und, da fie aus Lehm beftanden, „weithin 
in der Me ^ Die claffifche n Völker zeigen uns den Bürger nur 
m der Menge der öffentlichen Gefchäfte und Thätigkeiten; in der Rathsverfamm- 
ic n h g eHaus dtrH ent,iChe . nPlät2en “ " ei ^ entIich » Haufe. Da, S 
und Vorr at ’hskaLm a er S ^ ^ Athen ift ^rch Jahrhunderte Zufluchtftätte 
,l Es , W ‘ rd daher für den Schmuck desfelben und die Einrichtung wenig 
folltrU?'Hausgeräth im Werthe von taufend Drachmen, beiläufig 170 Thaler® 
d e WaS P nZ J \ ufserordentliches gewefen fein. Nur die Götter und 
die Kopige haben reicher und ftolzer gewohnt. Naufikaa fpricht von der prächti- 
IX^dt nU K n fnit r p VaterSAlkin0U 0 S UndH ° mer ift voU P des Ruhme, ügertn 
im Innern“ mUS flIn gehauenenHallen und fünfzig Gemächern 
Arbeitete [ft H aus überwiegend durch Jahrtaufende Vorrathskammer und 
Egvnten iab C 6n ^ HaUS ° der der Befitz macbt d « 
S w 1, - g t b f S V ° r uraIter Zeit Käufer die in fechzehn Eigenthumstheile zerfielen 
Käfte r WellGrUndbefit2 d -Zeichen der Freiheft und fomitder Oberen 
bunden r [ 1 ,;[ e d BeZ [' eh r: igen J r ^ gen fcharf aus g e P ra gt ins Mittelalter hinein und, ver- 
bh in ul " t“ uadGe '-rbe-Ordnungen, wenn auch bedeutend verändert, 
Gewerberecht FY^ft v j glbt alImall S Bür gergerechtigkeit und 
Berechtigung n h ft ,, dadurcb auch dl e Quelle politifcher und communaler 
tritt an die St ft aber ' allmall g der Ausbau der ftädtifchen Kreifefich vollendet, fo 
taxe wie fie z ft d ^. Hauserwerbes die Zahla "g einer Taxe, die Bürgerreluitions- 
und wird I rllT genannt und b.s in die letzten Jahrzehnte beftehend war, 
wlrthT^aft bedeifflm ^ SeUe gege " Über der altea Na ^al- 
Bafis ■ !n d ‘ efen J ahrbun derten als Familienhaus allmälig die 
FWr Häuslichkeit und der Wirthfchaftlichkeit. Es ift Wohnhaus für den 
ftatt'undV dlg Famllie mit dem Gefindewefen, aber es ift auch Werk- 
fchlieh d y° rrathskammer - Wenn es die Macht des Befitzes geftattet um- 
Wiefen und A^rgründm ^ ßUrgen “° Ch ** Produaions gebiete, 
,. Es lft ganz falfch, wenn das officielle Programm der Gruppe XIX dem 
n urgerlichen Wohnhaufe Raum- und Materialverfchwendung vorhält Das 
genhe,TdemM nftfl : rAIleSf0r K gen ' Bei def -Hhfchaftlichen 4e ^ Vergam 
fft ’st” f ge i V a \ Sg ! eb,ge “ Verkehrsmitteln, Wegen, Strafsen und Märkten 
rathskamm g \ Erbaltun S des Lebens eine fehr ernfte und grofse. Vor- 
rathskammern nehmen den rückwärtigen Theil des Hanfes ein, geräumige 
ebenfo d Bedürfnifs der gelammten Wirthfchaftlichkeit S fter Zeft 
Arbeit d^Vr gr0l f AnZahl der Knechte und Mägde durch die grofse 
fc e L f * , g t6n erfcheint ' Wenn wir heute noch von Häuslichkeit 
irÄt fSrz ssr zsurzrizz 
“ dt " 
Die wirthfchaftliche Entwicklung unferer Tage, die Veränderung des 
§“ v“ ^erblichen Lebens, die ungeheuere Entwicklung des Verkehrs und 
k ® brsmittel > dle 111 alle menfchliche Thätigkeit eingreifende Arbeits- 
Aeftun habe die Zahl der häuslichen Sorgen g bedeuten | ver ^ e ^ d“ 
oder die 0,' V1 ft d ^Tr^ rl 35 , Zel c dlen S rofser wirthfchaftlicher Wohlhabenheit 
fchaft i Q n wl A rt hfchafthcher Speculation. Nur in der bäuerlichen Wirth- 
neben der Ackerwirthfchaft erfcheint er noch als Nothwendigkeit und
	        
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