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Guftav Semrad ujid Johann Sterbenz.
n-raff * v er r c hi ebbare „ Conusrad i angebracht, welches durch einen aus
der rückwärtigen Riegelwand tretenden kurzen, horizontalen Hebel k fehl- leicht
ausgeloft oder in Eingriff gebracht werden kann.
i r n Uf De , Ck deS Schlffes find zwei von einander abftehende Zahnbogen l und
m befeftigt; der eine diefer Bogen hat feinen Mittelpunkt im vorderen Pivot der
andere in der rückwärtigen Pivotklappe », welche fo wie jene c um ein Charnier
auf-und niederbewegt werden kann. Die Zahnbogen find den Stellungen, welche
gelagert“ ° der ( 2 uerfchiff - Schiefs “ einnehmen foll, entfprechend
, ? 3S ^ o n u srad-Paar, welches auf der Schlitten-Mittelwelle aufgefchoben ift,
lafst fich auf derfelben um die ganze Länge eines Conusrades vor- und zurück-
?ahelTin B V ld h S T rd m n t l elft , der riickwärti S en Pivotklappe, die mit der Auslöfe-
gabe 1 P m Verbindung fteht, derart bewirkt, dafs beim Aufheben, refpecftive beim
Niederdrucken derfelben die Conusräder vor-, refpedlive zurückgehen, wodurch
fte s das entfprechende Zahnrad mit demjenigen Zahnkranz in Eingriff tritt, deffen
Mittelpunkt der zu benützende Pivot bildet.
Der Vorgang beim Pf o r te n w e chf e 1, welcher das Spiel des
Mechanismus klar machen wird, ift folgender:
Der vordere Pivotbolzen wird bei darauffolgender Entladung der vorderen
Rollen ausgehoben und die rückwärtige Pivotklappe niedergedrückt und zum
dem Zahnt p “" welcher > «achdem hiebei das Conusrad ,n mit
dem Zahnkranz-Bogen in Eingriff tritt, fofort längs desfelben mit der Einhol-
vorrichtiing in die neue Schufsnchtung gebracht werden kann. Ift diefs gefchehen
Ran V1 t ' v f ,T le aUf die vorderen R ollen niedergelaffen und das’
Kap eit in die Schufsftellung vorgeführt.
7eb m b!t lgi ^ n 'A° ntefi0 nt' L t Vi 3US B raffe 1, welcher fich feit längerer
Zeit mit der Darftellung von Phosphorbronce befchäftigt, hatte die Ausftelluns?
mit einer reichhaltigen Sammlung von bekannten, in den verfchiedenen Staaten
eingefuhrten Hand - Feuerwaffen mit mehr oder weniger Beftandtheilen aus
Phosphorbronce fowie mit einem leichten Feldkanonen-Rohr aus demfelben
, 3te " 3 6 b j fchlakb Diefes in der Jungftzeit vielfach verfuchte und zum Theile
bereits in die Waffentechnik eingeführte Material übertrifft die gewöhnliche
Bronce allerdings an gröfserer abfoluter Fertigkeit und Härte, befitz? aber doch
noch nicht jenen Grad diefer Eigenfchaften, welchen es im Hinblick auf die
geiteigerten Anforderungen an die Feuerwaffen gröfserer Kaliber haben follte
„ , Nichtsdeftoweniger verdienen die Bemühungen des Genannten um die
Verbefferung der Bronce alle Anerkennung, denn fie haben dargethan, dafs fich
dieies iur Gefchutze mit fo werthvollen Eigenfchaften ausgeftattete Material in
nicht unerheblichem Grade vervollkommnen läfst.
Obzwar die in mehreren Staaten abgeführten Verfuche mit Gefchützen
7'. osph o rbl ;° nce eine baldige umfaffende Verwerthung der letzteren in der
Gefchutztechnik noch nicht ficherftellen, fo mufs doch jetzt fchon zugegeben
f ‘ e fich ZU gewiffen Gewehr-, dann zu einzelnen Fuhrwerks-
Beftandtheilen, zur Montirung blanker Waffen und dergl. ganz vorzüglich
eignet. Sie durfte fich auch für kleine Gefchütze, z. B. für Bergkanonen als
vollkommen brauchbar erweifen, da fich das erforderliche Reduaionsverfahren
der beim Niederfchmelzen der Bronce fich bildenden Gafe bei kleinen Quan-
titaten in lehr befriedigender Weife bewerkftelligen läfst. *
■ tj* Häufig begegnet man der Annahme, die Phosphorbronce fei eine Leeirune gewöhn-
Beftlndthen Ce f m d Phosphor - ° le (' s j* inf oferne falfch, als der Phosphor nicht als Lefirungs-
eltandtheil fondern nur zurReduftion der fich beim Niederfchmelzen der Bronce bildenden
gefetzt wird. Die Phosphorbronce ift fomit nichts Anderes, als eine mehr oder
Bronfe ie X Mch e 'riey eglrUng V T Ku g f ? r u , nd Zb ! n - Wie bekannt, enthält die gewöhnliche
von n* j h , 1 angewendeten Schmelzverfahren eine gröfsere oder geringere Menge
von Oxyden, welche namentlich die abfolute Fertigkeit und Widerftandsfähigkeit def Matfriales