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J. F. Radinger.
den Rohrfyftemen eine gröfsere Waffermaffe
befindet, welche nur yon unten, aber nicht
von einem Rohrbündel in ihrem Innern ge
heizt wird, fo foll deren relative Ruhe den
ausfallenden Keflelftein feffeln und die Rohre
rein halten.
Ferner foll der Vorkopf als Schlamm
fanger wirken und da er abfolut ftagniren-
des Waffer enthält, die feften Ablagerungen
aufnehmen, welche fonft dem Waffer-Kreislauf
folgend, in diefem fo lange in Schwebe blei
ben, bis die Erkaltung ihr Niederfinken auf
die Rohre etc. erlaubt. Dafs diefer Vorkopf
wirklich mit Maden dicken Schlammes ge
füllt wird, überzeugte ich mich felbft.
Den Schlamm aber wegzuholen, der
fich ober den Bodenblechen fammelt und
mederfchlagen will, dient ein Schlammrohr
mit V entilfchlufs, welches durch den Ver-
fchlufsdeckel des Vorkopfes reicht, ober der
Feuerplatte mündet und durch welches ein
oder mehr Mal des Tages ein Ausblafen (in
den Afchfall) platzgreift. Bei den neueren
Reffeln ift das Verfchlufsventil gleich in den
Deckel eingegoffen, womit das Demontiren
diefes wohl angebrachten Apparates beim
jedesmaligen Befahren weniger Arbeit ver
langt. —
Die Befeftigung der Heizrohre in ihre
Wände gefchieht bei diefen Keffeln durch
einfaches Eindrücken der durch aufgefchweifste
Ringe verdickten und nach gleichfteigendem
Rohrwä g nt rmten End6n del ' R ° hre !n die f ° rgfälti ^ ‘«geriebenen Bohrungen de
Diefes g eichzeitige Eindrücken gefchieht mittelft Schraubenzug Frei über
das Ende des hinteren dünneren Conus kommt nämlich eirte gelochte Kappe
deien Rand fich auf die Rohrwand ftützt, während eine Schraube durch fie Md
das Rohr hindurch bis an deffen vorderes dickeres Ende reicht, wo fie das Rohr
mit einer (der centnfchen Führung halber verfchnittenen) Kreisplatte anfafst Nun
hat man durch das Anziehen der Muttern an den Gewind Enden der Stange den
Diuck in feiner Gewalt, unter welchem das Einpaffen erfolgt.
wied AUf gle ‘ Che Ar , t ’ nur mit verwechfelten Kappen werden auch die Rohre
follte N US f/° gen , U “sg^ecWelt, falls eines fchadhaft werden
ollte Nachdem aber alle Kegel-Enden der Rohre nach denfelben Schablonen
gedreht und gerieben und beide Rohrwände zugänglich find, fo ift die Auswechs-
Syfteme" re " Unver § lelchlich einfacher als bei irgend einem anderen
, , Dei 'Gefahr dafs die Rohre der Länge nach hinausgeblafen werden ift
durch das Gleichhalten der inneren Sitzkreife möglichft vorgebeugt
Von dem Dichthalten der Verbindung überzeugte mich eine von mir vor
genommene Probe mit io Atmofphären Ueberdruck vor Beginn und genaue
Berichtigung wahrend und nach Schlufs der Ausfüllung; dafs bei der Auswechs
hing der Rohre die gefchliffenen Conusflächen der Wände leiden wurde verneint
Jeder der zwei Keffel befafs noch einen Dom mit unverfteifterBlechdecke
welcher nichts als das Dampfventil trug. Von diefem aus verband fie ein roo