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J. F. Radinger.
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Ein Auswechfeln der Rohre wäre aber noch immer möglich, weil die
Höhe des Obercylinders, wenn auch nicht gröfser als die Rohrlänge,’ aber doch
hinreichend fcheint, um ihr Einfchieben zu geBatten, wenn fie mit ausgetrie
benem Oberende einzurollen lind. Das untere Ende würde dann vom Unter-
cylinder aus gedichtet.
Dieter letztere dient auch für die Ablagerung des Schlammes, indem
er, nur wenig gewärmt, eine grofse und theilweife ftagnirende Waffermaffe hält.
Noch wäre zu erwähnen, dafs je eine Reihe der flehenden Wafferrohre
in der Flucht der beiden Flammrohre ausgelaffen wurde, wodurch eine Zeile
von 17 Centimeter lichter Breite entfleht, welcher wohl kein Begehen gefiattet
aber doch die äufsere Reinigung erleichtert.
Weil diefs hier wie bei allen Röhrenkeffeln bei afchender Kohle auch
während des Betriebes vorgenommen werden mufs, war eine Thiire in der
gemauerten Rückwand vorhanden.
Die Heizfläche diefes Keffels berechnet fich nach mäfsigen Annahmen auf
circa 130 Quadratmeter. Länger als 2 Meter können wohl die Rolle nicht leicht
gemacht werden, und fo Bellt fich deren Fläche auf 3-2 Quadratmeter, V 40 der
Heizfläche. Man erfieht daraus, dafs der Vorwärmer fchon ziemlich überflüffig
feine 13 Quadratmeter Fläche den abziehenden Gafen darbietet, und daher mehr
der erwarteten WafferBrömung als dem Heizeffedle dienend eingefchaltet liegt.