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Full text: Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht

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Emerich Zinner 
Fig. io A. 
Fig. io B. 
Schon früher wurde bei der Schilderung des ruffifchen Kriegsbrücken - 
Ankers, der ähnlich dem Martin’fchen conftruirt ift, gefagt, dafs die ruffifchen 
Pontoniere, die ihre Anker fchon hinlänglich erprobt haben, vollkommen damit 
zufrieden find. Wie viel mehr mag erft ein dem Originale nachgebildeter kleiner Flufs* 
anker entfprechen, wenn derfelbe fowie das Original einen vollen maffiven Kopf, 
und in Geftalt einer aufgefchobenen Querftange einen Schaft beützt, während der 
nachgebildete ruffifche Anker ftatt des Kopfes nur zwei mit der Ankerflange ver 
bundene Stellfcheiben zeigt und-des Schaftes gänzlich entbehrt. Die Beweglich 
keit der Arme findet hier im vollen Kopfe dadurch feine Begrenzung, dafs hiezu 
der Kopf auf einer Seite eine entfprechend nifchenartige Vertiefung befitzt. Auch 
find die Arme nach Entfernung eines Vorfleckbolzens herausnehmbar. Trotz all’ 
diefer erwähnten, und anderen Einrichtungen ift die englifche Conftruction 
einfacher, weil auch folider in der Ausführung, und diejenige, welcher man den Vor 
zug vor der ruffifchen einräumen mufs. 
Auch hinfichtlich der Verpackung auf die Wägen können gegenüber den 
alten Ankerformen keine nachtheiligen Vorkommniffe obwalten. 
Noch eines nicht zu unterfchätzenden Vortheiles ift zu gedenken, welchen 
die nach Syftem Martin conftruirten Anker befitzen. Diefer Vortheil befteht in 
dem leichteren Heben des Ankers.
	        
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