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Ferdinand Lippich.
Verhältniffe zunimmt wie feine Länge, fo wäre bei derartigen Wagen die Empfind
lichkeit nicht mehr abhängig von der Länge der Wagarme ; und nur wenn man
die Form fo wählen könnte dafs das Gewicht weniger rafch als die Lange wachft
würde die Empfindlichkeit durch Verlängerung der Arme erhöht weiden. Abe
■ n Wirklichkeit tritt das Gegentheil ein, das Gewicht des Baiens nimmt rafcher
Z u als feine Länge und man follte daher die Wagarme möglich«-kurz halten. Auf
c nmftawrl hat Holtzmann allerdings nur mit wenigen Worten, fchon vor
fäntere^“ e htgew^rin eurem trefffichen Auffatze, der enthalten ift mi
Handwörterbuch der^reinen und angewandten Chemie. Band IX,
P ' 495 ’Solche'wagen^mit kurzen Armen befitzen eine kürzere Schwingungsdauer,
niefs bewirkt dafs mit Rückficht auf die an den Schneiden thatigen Widerftande
?ie Schwingen einen regelmäfsigeren Verlauf nehmen und auf die eigen-
li-he Gleichgewichtslage fchneller und ficherer gefchloffen werden kann. He
yteh 1 dfefTan einer Bunge Tchen Wage von I Kilogramm Tragkraft durch
forgfältige Verfuche nachgewiefen. Ferner wird mit derartigen Wagen emeW agung
in kürzerer Zeit vollendet werden können, was nicht nur bei Wagungen verdam
r 1 r Fliiffiakeiten fehr werthvoll ift, fondern auch bei Anwendung dei Metho
KotpeUen Wägtng den ftörenden Einflufs ungleichförmig vertheilter Tempe
ratursänderungen, die von einer Wägung zur anderen emtreten, vermin er .
der Balken geringere Maffe befitzt und die Temperatur des Luftraumes fchnel
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erwärmter Körper auftreten : es ift klar, dafs bei kurzen Wagarmen diefe Störungen
gennge^ausMlenjmden.e Neuerung für ein en Fortfehritt in der
Nach diefen allgemeinen Bemerkungen wollen wir auf die einzelnen Objedte
T H |„enrecht in Wien Die fämmtlichen Ausftellungsobjeae diefes
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wenig zu w uni dien übrig, ^in Wage for _ fältigfte Ausführung und Anordnung
f ü hen Th ag , e e wohTn g ahe a a n n g die erreich™ Ser Leiftungslhigkeit gebracht
lh nrdeV Die Balken haben Rautenform und fpielen wie die Schalengehange mit