Marinewefen.
gefüllt (letzteres in geeigneter Weife mit dem hydraulifchen Mauerwerke des
Blockes in Verbindung gebracht).
Wenn fämmtliche Blöcke in der Anordnung, wie fie Fig. 60 veranfchau-
licht, hergeflellt und niedergefenkt fein werden, wird die rechteckige Fläche, die
fie umgrenzen, bis zur Sandbank ausgegraben, auf diefe eine Lage Beton von
etwa 4 Meter Dicke aufgeführt werden und die Zwifchenräume von V 2 Meter,
welche zwifchen den Blöcken ausgefpart wurden, ausgemauett werden.
Fig. 64.
Aufser den Schwierigkeiten, welche durch die Befchaffenheit und die
nothwendige Tiefe der Fundirungen hervorgerufen werden, mufste auch für die
Trockenlegung des ganzen Terrains Sorge getragen werden. Zu diefem Zwecke
wurde ungefähr in der Mitte des Terrains der zukünftigen Schleufe ein grofser
Block, in Fig. 60 mit A beze^hnet und in beiflehender Fig. 6j in gröfserem
Mafsftabe veranfchaulicht, niedergefenkt, welcher als Waiferhaltungsfchacht
diente, und auf welchem eine flarke Locomobile von 35 Pferdekräften mit ent-
fprechenden Pumpwerken disponirt, die Trockenlegung nicht nur des von den
Blöcken eingefchloffenen, fondern auch des umgebenden Terrains fo weit
brachte, dafs nach fünfmonatlicher Wafferhaltung das Niveau des Waffers im
Terrain der Schleufe bis auf 7 Meter fank, der Wafferzuflufs nach und nach
abnahm und vorauszufetzen ift, dafs die Trockenlegung eine bleibende und voll
kommene fein wird.
Das Hafenbaffin wird durch Ausgrabungen auf die entfprechende Tiefe
gebracht werden,- die Sohle desfelben wird, wenn fertig, 3 bis 4 Meter über der
Sandbank liegen. In diefem Niveau ift das Erdreich bereits feft und genügend
undurchläffig, um eine Invafion des Terrains durch Waffer vor Vollendung der
Bauten nicht befürchten zu laffen; doch ift es für die Fundirung der Quaimauern
des Baffins nicht widerflandsfähig genug und wurden defshalb für diefe (deren
Profile wurden bereits in Fig. jj und jö veranfchaulicht) zweierlei Fundirungs-
methoden angewandt. Nach der einen wurde Pilotenfundirung gemacht und zwar