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MAK

Full text : Marinewesen (Gruppe XVII, Section 1 bis 4), offcieller Ausstellungs-Bericht

Marinewefen.

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Francs  per  laufenden  Meter  folcher
Quais  erfpart  werden  können.
Zur  Zeit  der  Ausflellung  war
das  Stadium  der  Arbeiten  folgen
des:  Bis  auf  drei  Stück  waren  fammtliehe
  Blöcke  der  Schleufenfundirung
an  ihrer  Stelle;  von  den  Quai-Mauerwerken ­
  waren  450  Courantmeter,
auf  1655  Piloten  ruhend,  von  den
Erdaushebungen  400.000  Cubikmeter,
  vom  Mauerwerk  50.000
Cubikmeter  ausgeführt  und  6  y 2  Millionen ­
  Francsausgegeben;  500.000
Cubikmeter  Erdaushebung  und
80.000  Cubikmeter  Mauerwerk  find
noch  zu  vollenden.  Der  Koftenvoranfchlag
  von  i2*/ 2  Millionen  Francs
vertheilt  fich  wie  folgt:
Expropriationen  2,970.000  Francs
Baffin,  Schleufen
und  Schleufeneinfahrt
  .  .  5,864.000  „
Schleufenthore,  Drehbrücken,  Schwimmthore  1.290.000  Francs
Pflafterungen  ^5  000
Unvorhergefehene  Arbeiten  2,000.000
Wenn  der  Koftenvoranfchlag  von  12  */^  Millionen  nicht  überfchritten  wird,
wird  fonach  ein  Quadratmeter  Wafferfläche  des  Hafenbaffms  auf  circa  Francs
und  i  Meter  courant  benutzbaren  Quais  auf  circa  7°°  Francs  zu  flehen  kommen.
Das  Projedl  wurde  von  Heinrich  Joly,  Droeling  und  Pairier  entworfen  und  von
genanntem  Joly  unter  Mitwirkung  von  Laroche-Tolay,  Regnault,  Groult,  Pochet
Pardiac  und  Podocky  durchgeführt.*
Hamburg.
Hamburg,  das  gröfste  Emporium  Deutfchlands,  dankt  feine  Bedeutung
nicht  fo  fehr  feiner  Lage,  denn  es  ifl  von  der  Elbemündung  fo  weit  entfernt,
dafs  die  Waffertiefe  für  gröfsere  Schiffe  nur  durch  ausgezeichnetfte  Inftandhaltung
des  f  luffes  gefichert  werden  kann,  als  vielmehr  dem  eminenten  Weitblicke  feiner
Kaufmannfchaft,  welche,  obgleich  feit  jeher  auf  lieh  felbfl  angewiefen  und  jeder
direkten  Unterflützung  feitens  des  mächtigen  Hinterlandes  entbehrend,  der
Erkenntnifs  Rechnung  trug,  dafs  der  Verkehr  eines  Hafens  nicht  allein  durch
feine  Lage,  fondern  eben  fo  fehr  durch  die  Vortheile  bedingt  ifl,  welche  eine
erleichterte  Umladung  den  Schiffen  bietet  und  dafs  ein  mächtiger  breiter  Strom,
der  ohne  alle  Abzweigungen  einige  hundert  Meter  entlang  der  Stadt  vorbeifährt,
lieh  aber  fozufagen  in  das  innere  Leben  der  Stadt  nicht  mengt,  noch  lange  nicht
derfelben  vollen  Nutzen  bringt,  fondern  dafs  gleichzeitig  reichliche  Abzweigungen
gefchaffen  werden  müffen,  welche  feinen  Fahrzeugen  den  Zugang  an  alle  die
\  ielen  Einzelftellen  ermöglichen,  an  welchen  der  Handel  in  feinen  verfchiedenen
Stadien  fich  bethätigt.

*  Ausführlichere  Detailangaben  über  Bordeaux  fowohl  wie  die  folgend  befchriebenen
franzöfifchen  Seebauten  enthält  das  vom  franzöfifchen  Handelsminifterium  publicirte  Werk
„Notices  für  les  deffins,  modeles  et  ouvrages  relatifs  aux  travaux  des  ponts  et  chaufiees  et  des
mines“,  für  welches  übrigens,  da  benanntes  Werk  keine  Zeichnungen  bringt  und  ob  feiner
500  Druckfeiten  Manchen  vom  Lefen  abhalten  könnte,  das  diefsbezüglich  Gefagte  und  in
Zeichnung  Veranfchaulichte  diefes  Rapportes  einen  ftellenweife  willkommenen  Piloten
abgeben  dürfte.

Fig.  67.
            
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