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MAK

Full text : Marinewesen (Gruppe XVII, Section 1 bis 4), offcieller Ausstellungs-Bericht

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Alexander  Friedmann.

fchmälere  Moli  ermöglichen,  vorzuziehen  find,  fo  kann  auch  in  vielen  Fällen  mit
Moli  von  felbft  nur  50  Meter  Breite,  wie  folche  namentlich  bei  dem  Hafen  von
Barcelona  vorgefchlagen  find,  vollkommenes  Auslangen  gefunden  werden.
Die  im  Plane  Tafel  XV  verzeichneten  Baffin  des  Catalans  find,  ebenfo  wie
die  nördlich  an  das  Baffin  National  anftofsenden,  blos  projeclirt  und  ift  deren
Ausführung  noch  nicht  begonnen.  Hingegen  wird  an  den  Baffins  für  die  Trockendocks ­
  der  Fig.  93  mit  aller  Energie  gearbeitet.  Nach  den  bei  Havre  über  die
Trockendocks  gegebenen  Erklärungen  dürfte  es  genügenhiereine  kurze  Erklärung
der  Fig.  93  zu  geben:  Die  Docksanlage  von  Marfeille  enthält  ein  grofses  Baffin
N  {Fig.  93)  und  ein  kleines,  (9,  welche  durch  einen  Canal  MM  mit  einander  in
Verbindung  fnd  und  die  Einfahrt  und  Manövrirfläche  für  11  Trockendocks  A  bisA
bilden.  Der  Verbindungscanal  MM  kann  an  feinen  beiden  Einmündungsftellen  in
O  und  in  A 7  durch  je  ein  Schwimmthor  abgefchloffen  werden  und  fo,  wenn  abfolut
nöthig,  als  Trockendock  für  ausnahmsweis  lange  Schiffe  benützt  werden.  U  ift
das  Mafchinenhaus  für  den  Betrieb  von  vier  Centrifugalpumpen  von  95  Centimeter
  Scheibendurchmeffer,  welche  zufammen  bis  zu  10.000  Cubikmeter  Waffer
per  Stunde  auf  eine  mittlere  Höhe  von  Meter  heben,  aber  auch  gröfsere
Druckhöhen  bis  zu  11  Meter  mit  entfprechend  reducirtem  Wafferquantumüberwinden
können.  TT  find  Werkftättenfchoppen,  PP  die  Einfahrt  vom  Baffm  National  R  in
das  Trocken  dock-B  affin  A r .
Die  Einfahrt  PP  ift  mittelft  einer  grofsen  Drehbrücke  überbrückt,  welche
in  Fig.  99  in  gröfserem  Mafsflabe  in  dem  Momente  veranfchaulicht  ift,  wo  fie  aufgedreht ­
  die  Einfahrt  frei  hält,  während  die  punktirte  Contur  bb  die  Brücke  in
gefchloffenem  Stande  darftellt.  Die  Brücke  hat  62  Meter  Länge,  I5'49  Meter
Breite  für  Bahngeleife,  Strafsengeleife  und  Fufswege  und  wiegt  750  Tonnen.

Fig.  qq.

ms  31  G

4-  3  S  /  0

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Befonders  intereffant  ift  bei  diefer  Brücke  die  Lagerung  des  Drehzapfens
in  Fig.  100  in  gröfserem  Mafsftabe  veranfchaulicht.  Der  Zapfen  hat  58  Centimeter
  Durchmeffer  und  bildet  eigentlich  den  Fluntfcherkolben  einer  hydraulifchen
Preffe,  deren  Gehäufe  ein  hohler,  fchmiedeeiferner  Cylinder  von  16  Centimeter
Wandftärke  ift.  Wenn  die  Brücke  gedreht  werden  foll,  wird  in  befagtes  Cylindergehäufe
  durch  das  kleine  Rohr  C  (Fig.  100)  Waffer  auf  die  Spannung  von
270  Atmofphären  eingeprefst,  derzufolge  fich  der  Kolben,  das  ift  der  Dreh
zapfen  der  Brücke,  bis  um  15  Centimeter  hebt,  hiedurch  ftatt  auf  Metall  auf
            
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