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Full text: Marinewesen (Gruppe XVII, Section 1 bis 4), offcieller Ausstellungs-Bericht

Marinewefen. 
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Fig. 20. 
Siebe, namentlich wenn einmal der Kielraum mit Waffer erfüllt, gar oft ver- 
urfacht haben, in einfacher Weife verringert werden. 
Sehr fchöne Anker waren in der englifchen Abtheilung von Martin und 
von Waftneys Smith, und prachtvolle Ankerketten in der italienifchen 
Abtheilung zur Ausflellung gebracht. Die Martin’fchen Anker beruhen darauf, 
dafs die Ankerarme gegen den Ankerflock beweglich find und hiedurch nicht 
nur ein belferes Eingreifen in den Ankergrund flattfindet, fondern auch die 
Gefahren vermieden find, welche die anderen Anker namentlich in feichten Paffa- 
gen dadurch erzeugten, dafs immer ein Ankerarm, in die Höhe gerichtet, gar leicht 
vorbeipaffirenden Schiffen den Boden einreifsen konnte. Der Smith’fche Anker, 
nach Erfindung des M a r t i n ’fchen combinirt, ifl von letzterem nur dadurch unter- 
fchieden, dafs die beiden Arme nicht an einem Querflücke befefligt find, welches im 
Ankerflocke drehbar ifl, fondern diefes Querflück mit dem Ankerflocke fefl und 
jeder einzelne Arm für fich beweglich ifl. Die Vorrichtungen zum Ankerwerfen 
find für beide Ankerarten diefelben. 
Von den diverfen Ausrüflungsgegenfländen für die Sicherheit gegen Unfälle 
fei noch befonders erwähnt eine Schiffs-Signallaterne, von Spakowfky erfunden 
und in der rufüfchen Abtheilung ausgeflellt, und ein von F. Petke erfundener, im 
Pavillon des öflerreichifchen Lloyd ausgeflellter Ventilationsfchlauch zur Ventila 
tion von Schiffsräumen.
	        
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