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Alexander Friedmann-
F‘g- 39-
Fig. 40.
Um jedoch einen Begriff zu geben, welche Opfer mitunter der Errichtung
folcher Thürme gebracht werden, fei, bevor all’ die vorcitirten vollendeten Thürme
befchrieben werden, mit deniLeuchtthurme von Ar-Men begonnen, deffen Projedt
in der franzöfifchen Abtheilung zu fehen war, jetzt noch im Baue begriffen ift und
den kühnften Arbeiten unferer Zeit angereijit werden darf. Nahe der weltlichen
Spitze der Halbinfel des Departements Finistdre, füdlich von Breit, befindet fich
eine kleine Infel Sein, welche fich in weltlicher Richtung durch eine Folge von
Felfen fortfetzt, welche, bis ungefähr acht Seemeilen von der Infel fich fort
ziehend, je weiter von derfelben um fo tiefer fituirt find. Die meilten derfelben
bleiben immer unter Waffer; fie bilden eine Art Wehr, fenkrecht auf die dortige
Strömung, an welcher die Meereswellen mit Heftigkeit anfchlagen und bis auf
mehrere Meilen ringsum die Schifffahrt gefährden. Es ift beobachtet worden, dafs
einer der äufserlten Felfen, der von Ar-Men, bei den gröfsten Ebben zweimal des
Jahres um etwa i 1 / 2 Meter aufgedeckt wird, und wurde diefer als der geeignetlte
für die Anlage eines Leuchtthurmes befunden, nachdem die Aufltellung eines
Leuchtfchiffes wie Fig. 4s als unzweckmäfsig erachtet ward. In beillehender
Fig. 41 zeigt AA das tieflte vorkommende Niveau der See und die oberhalb AA
dunkel fchraffirte Partie die Felfenkuppe, welche bei tieffter Ebbe zum Vorfchein
kommt. Es ward die Alternative einer Eifenconftrudlion ähnlich der Fig. 27 oder
eines gemauerten Leuchtthurmes erörtert. Die Eifenconftrudlion wurde unmöglich
erkannt, weil die Bohrung von Löchern von 18 bis 20 Centimeter Durchmeffer für
die Befeltigung der eifernen Träger zu viel Zeit erheifcht hätte, überdiefs der
Felfen von AA ab Heil in die Tiefe geht, den Sprengungen alfo möglicherweife