Marinewefen.
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in die See ftechenden Schiffe diefelben fteuerbord oder backbord 1 affen follen,
die Bojen roth oder fchwarz, die, welche fo gut rechts'wie links umfahren werden
können, in Ringen fchwarz und roth, diejenigen, welche nur zur Vertäuung der
Fig. 4ä. Fig. 47.
Schifte dienen, gewöhnlich weifs angeflrichen. Ueberdiefs ift auf jeder Boje der
Name der Klippe oder der Sandbank, die fie deckt, aufgezeichnet, und find die,
welche ein beftimmtes Fahrwaffer begrenzen, der Reihe nach von der See gegen
den Hafen numerirt: die geraden Nummern für fteuerbord, die ungeraden back
bord der einfahrenden Schiffe. — Die Bojen und fchwimmenden Warnzeichen
find me ift durch Scheidewände in einzelne wafferdichte Compartiments ein-
getheilt, fo dafs fie auch, wenn eine Stelle leck wird, über Waffer bleiben; jedes
folche Compartiment ift mit einem Mannloche verfehen, um zugänglich zu bleiben
und einer dicht verfchliefsbaren, kleinen Oeffhung, um das eindringende Leck-
waffer von Zeit zu Zeit auszupumpen. Die Skizze links in Fig. 51 ift ein Vertical-
fchnitt von einer, die rechts die Anficht einer anderen Boje.
Befagtes für die Einfahrt felbft. Vor der Einfahrt wird, namentlich in
folchen Häfen, welche nur während der Fluth zugänglich find, mittelft optifcher
Telegraphen, wie ein folcher von S au 11 e r & Lemonnier am Leuchtthurme
neben dem Marinepavillon zur Ausftellung gebracht war, den anlangenden.
Schiffen die Tiefe des Fahrwaffers während der verfchiedenen Stadien der Ebbe
und Fluth bekannt gegeben. Eine nähere Befchreibung diefer Bekanntgebungen
ift wohl unnöthig; jedes Land publicirt die Bedeutung der in feinen Häfen
üblichen Signale, und in folchen Häfen, wo die Einfahrt befondere Localkennt*
niffe erheifcht, find auch immer Piloten zur Verfügung der einfahrenden Schiffe,
welche die Localverhältniffe und deren Merkmale kennen.