I. Der Geleisebau.
51
Constructeur um dessentwillen gerühmt,
weil das Legen und Demontiren der Bahn
ein überaus einfaches ist, die Laschungen
entfallen und der abnutzbare Theil des
Schienenprofiles ein wegnehmbarer ist.
Derlei Theilung des Schienenprofiles hat
jedoch bekanntlich so viele praktische Nach
theile und erfordert eine grössere Material
menge, so dass dieses Princip wohl niemals
zur allgemeinen G-eltung gelangen wird.
Wir geben nun zunächst diejenigen Objecte ans dem Gebiete
des Oberbaues, welche vorzugsweise Pferdebahnen betreffen,
und fuhren diese Objecte hier desshalb an, weil neuestens sich die
Tendenz verbreitet, die Tramways mit Locomotiven zu befahren,
wozu selbstverständlich der Oberbau der Pferdebahnen besonderer
Berücksichtigung bedarf.
20. Oberbausysteme von Cabuy und Hauwaert.
Diese belgischen Ingenieure brachten durch Modelle zweierlei
Systeme zur Anschauung.
Figur 256 kennzeichnet das erstere System; dasselbe ist gänz
lich in Eisen construirt und ruht die Fahrschiene von 105 Millimeter
Fig. 256.
* 6b ->
Höhe und 65 Millimeter gesummter Kopfbreite auf T-förmigen
Einzelunterlagen von 0. 6 Meter Länge und l.g Meter Distanzirung
im Lichten. Bei diesem Systeme erscheint der Vortheil der Ein
fachheit der Auswechslung, weil die Laschen auf die Unterlagen
beschränkt sind und eine Lüftung der Schrauben genügt, die
4 *
Fig. 255.
,< 53 >,
'<---48—
V:- 103-