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Full text: Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

Apparate und Anlagen von Wafferleitungen. O 
unbrauchbar geworden, was gewifs für eine feltene Güte des Materials und der 
Arbeit zeugt. 
Auch die Röhren von Haldy, Röchling & Comp, in Ponta-Mouffon 
erfreuen fich des bellen Rufes und find bei mehr als 5° Gas- und Wafferleitungen 
in Verwendung. Auch bei der Wafferleitung auf dem Ausflellungsplatze waren 
diefe Röhren in Verwendung und haben fich vortrefflich bewährt. Intereffant 
dürfte die Zufammenftellung fein, welche die Refultate der Röhrenproben bei der 
Wafferleitung in der Ausftellung nachweift. Es wurden hiezu Röhren von den 
Fabriken Haldy, Röchling & Comp, zu Pont-a-Mouffon, Laidlow in Glasgow, 
Societe anonyme de Marquife lindFürft Salm in Blansko geliefert. 
Name des Werkes 
Haldy Röchling & Comp, in 
Pont-a-Mouffon 
2550 
2800 
Laidlow & Sons in Glasgow . 
Societe anonyme de Marquife j 700 
Fiirfl Salm in Blansko . . 73° 
Fehlerhaft gefunden 
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8000 
2530 
634 
500 
an Ort 
und Stelle 
A3 1 geprüft 
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Schliefslich fei noch eine fehr reichhaltige und fchöne Colledlion von 
Röhren der Societe metallurgique de Montmorillon et de F u m a 1, 
Vienne, erwähnt, welche nicht nur Röhren für Hochdruck, fondern auch fehr 
gut gegoffene dünnwandige Rönren für Cloakenleitungen etc. enthielt. Die Röhren 
find vertical aus dem Hochofen gegoffen und für einen Druck von 20 Atmofphären 
berechnet. Die Oefen diefes Werkes, welche fich in Fumal befinden, produciren 
ungefähr 80,000 Kilo per Tag, wovon ein Viertel auf Röhren verwendet wird. 
Die Röhren find nach den Normalien der Parifer Stadt-Wafferleilung conflruirt. 
Von Röhrenverbindungen haben wir einiges Neue in der belgifchen 
Abtheilung gefehen. 
. A u g u fl e Houquet in Ixelles bei Brüffel zeigte ein Syftem von 
Flanfehenverbindungen mittelfl Keiles Er läfst zu diefem Zwecke zwei diametral 
gegenüberliegende Klammern, die mit dem einen Flanfeh vergoffen find, über den 
anderen Flanfch greifen und zieht die Dichtung durch Keile an. 
Diefe Anordnung dürfte fich für geringen Druck gut eignen und hat den 
Vortheil, dafs die Röhren leicht und fchnell ausgewechielt werden können. Ein 
anderes Syflem von Verbindung der Röhren ohne Muffe und Flanfche zeigt 
,Galaffe-Ketin in Molenbeck-Saint-Jean bei Brüffel und das gleiche- 
B. Rene Saldier ebendafelbfl. 
Die Verbindung gefchieht dadurch, dafs ein innen cylindrifcher und nach 
aufsen von der Mitte nach beiden Seiten conifch zufammenlaufender Bleiring an 
der Stofsflelle über die Rohrenden durch zwei fchmiedeeiferne Ringe fell 
gekeilt wird. 
Bleiröhren waren in der Ausflellung nicht fehr flark vertreten. G. Wi ni- 
warter in Gumpoldskirchen hatte in Gruppe All eine Colle(flion der Erzeug-
	        
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