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Oberbau.
Schweissung oder eingerissener Unterschienen zu sein. Dieses mit
unter vorgekommene Einreissen der verticalen Schenkel der Unter
schienen von oben bis unten findet stets an der Durchlochungsstelle
für den Keilbolzen statt. Um daher das Eintreten von Druckstellen
an den über diesem Keilbolzenloche befindlichen Stössen der Ober
schienen zu beseitigen, sind neuerdings versuchsweise vielfach die
Oberschienen derart verschoben, dass der Stoss über eine unge
schwächte Stelle der Unterschienen zu liegen kommt, wobei der
Steg der Oberschiene an der Stelle des Keilbolzens entsprechend
ausgefeilt ist. Brüche der Oberschienen an diesen ausgefeilten Stel
len (in Folge des Ansarbeitens) sind bis jetzt nicht vorgekommen.
Die Abnützung der Schienen auf der nach Construction IV
ausgeführten Strecke ist bis jetzt bei den Stahlschienen nicht von
Belang und sind Spuren daran auf der zu Thal befahrenen Strecke
nur da zu bemerken, wo ein regelmässiges Bremsen der Züge stattfin
det. SchienenbrUche sind bei dieser Construction sehr wenig vor
gekommen. Häufigerhaben sich Längsbrüche in den Ecken der Unter
schienen gezeigt, welche als eine Folge mangelhafter Her
stellung oder schlechten Materials zu betrachten sind.
Die Befestigung der Querbolzen mittelst Keilen hat sich im
Allgemeinen gut bewährt, da ein eigentliches Lockerwerden der
Keile in Folge der Erschütterungen durch die Züge wenig be-
merklich geworden ist, es scheint aber zweckmässig zu sein, den
Keilen eine schlanke Form zu geben, um dieselben von vornherein
scharf eintreiben zu können.
Was nun die Kosten und Gewichte des eisernen Oberbaues
betrifft, so haben sich dieselben zur Zeit der Anschaffung
exclusive der Kiesbettung und des Legens folgendermassen pro
laufenden Meter Geleise herausgestellt:
Construction
Gewicht
Kosten
I
II
III
IV
*) 13.i Reichst
thaler mit Oberschh
856 Pfund = 178 Kilogramm
•298 „ = 149
300 „ = 150 „
270 „ = 135
haler mit Oberschienen von Bessern
men von Feinkorneisen und Puddi
15 Reichsthaler
13.5 „
14.9 „
12.8—13.1„ *)
erstahl, 12.sReichs-
Istahl.