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MAK

Full text : Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

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Oberbau.

Zur  Verbindung  der  beiden  Geleisestränge  dienen  ausser  den
Querträgern  noch  zwei  Spurbolzen  pro  Schienenlänge  Geleise,  welche
in  nahezu  gleichen  Abständen  und  symetrisch  zur  Schienenmitte
angebracht  sind.
Das  gewählte  Schienenprofil  hat  bei  einer  Höhe  von  22  Millimeter ­
  (conform  mit  der  Höhe  der  bestehenden  Schienen  für  den
Holzoberbau  der  Nordwestbahn)  eine  Kopfbreite  von  55  Millimeter
und  eine  Fussbreite  von  90  Millimeter.  Die  Querschnittfläche  hat
35.5  Quadratcentimeter.  Das  Gewicht  pro  laufenden  Meter  beträgt
nach  neuerlichen  Angaben  28. 15  Kilogramm;  das  Trägheitsmoment
=  706.
Das  Profil  der  Langträger  und  Querträger  hat  eine  Querschnittsfläche ­
  von  33.08  Quadratcentimeter;  das  Gewicht  beträgt
nach  neuerlichen  Angaben  rund  28  Kilogramm,  das  Trägheitsmoment ­
  =  176.  Die  obere  Breite  dieses  Profiles  ist  200  Millimeter, ­
  die  untere  275  Millimeter,  die  Dicke  der  Platte  und  der  Seitenflügel ­
  8  Millimeter,  die  Höhe  72  Millimeter.
Nach  Winkler’s  Theorie  der  Langträger-Oberbausysteme
ergibt  sich  für  den  Schnitt  durch  den  gelochten  Querträger  ein
Maximaldruck  auf  die  Bettung  von  2.u  Kilogramm  pro  Quadrateentimeter,
  eine  Maximalspannung  im  Langträger  von  610  Kilogramm
pro  Quadratcentimeter  und  in  der  Schiene  von  815  Kilogramm
pro  Quadratcentimeter  unter  der  Annahme  von  7500  Kilogramm  für
den  grössten  Raddruck  und  1. 4  Meter  für  den  Radstand.
Herr  Hohenegger  gibt  in  dem  citirten  Aufsatze  eine  Begründung ­
  seiner  Wahl  des  zweitheiligen  „Systems  Hilf“  und  erwähnt,,
wie  jene  beiden  technischen  Richtungen  auseinander  gehen,  welche
entweder  die  Fahrschiene  (Rheinische  Bahn)  oder  die  Unterschiene
(reines  System  Hilf)  als  tragenden  Theil  betrachten.  Herr  Hohenegger
  gelangt  dann  zur  Motivirung  des  von  ihm  gewählten  Profiles
der  Unterschiene,  wie  solches  in  Figur  303  näher  zu  ersehen  ist,
und  deren  Verhalt  nur  nach  längerer  Erprobungszeit  maassgebend
wird  beurtheilt  werden  können.  Als  Vortheile  dieses  Profiles  gegen
das  Hilt’sche  werden  von  Herrn  Hohenegger  bezeichnet:
1.  Die  leichtere  Walzung,
2.  die  grössere  Tragfähigkeit,  und
3.  die  bedeutendere  Versteifung  im  wagrechten  Sinne.
            
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