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Oberbau.
27' 6 fl. gefunden, also eine hervorragende Oekonomie für die letztere
Construction angegeben.
Des Weiteren hat Herr Oberinspeetor Hohenegger in einem
Circulare vom 3. März 1876 (veröffentlicht in der „Wochenschrift
des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereines“ Nr. 13,
vom 25. März 1876) seine Construction mit jener von Atzinger,
v. Heusinger, Lazar und mit dem Systeme von Hilf verglichen und
dabei Resultate gewonnen, welche wir summarisch bereits in der
Tabelle auf pag. 68 wiedergegeben haben.
Diese beiden verdienstvollen Arbeiten Hoheneggers haben
Anregung gegeben, die sogenannte ökonomische Frage des eisernen
Oberbaues noch weiter zu ventiliren, und sind in dieser Hinsicht
besonders die bereits pag. 15 erwähnte Arbeit von Ingenieur Benedikt,
wie auch die (1876) in der „Zeitschrift des Architekten- und
Ingenieurvereines in Böhmen“ von Oberinspector Polivka veröffent
lichte Arbeit als Zeugnisse anzusehen, wie derProcess der Gewinnung
des eisernen Oberbaues zwar noch gährt, seiner Reifung jedoch rastlos
entgegenstrebt. Hohenegger hat insbesondere die Arbeit Benedikts
sofort aufgegriffen und in Nr. 51 und 52 der „Wochenschrift des
österreichischen Ingenieur- und Architektenvereines“ eine Ver
gleichung des ökonomischen Werthes diverser Constructionen
geliefert, welche in folgendem Resumb enthalten ist.
Postnummer
Art des Oberbaues
Kosten der Be
schaffung und
immerwährenden
Erneuerung pro
Meter Geleis,
Gulden österr. W.
]
2
3
4
5
6
Hohenegger
Hilf
Atzinger
Lazar
Oberbau mit imprägnirten Eichensehwellen . .
Oberbau mit nicht imprägnirten Eichenschwellen
23.65
23.95
24.62
25.52
27.98
29.06
Wir sehen also in objectiver Betrachtung, wie die Beweise
ökonomischen Vortheiles lediglich nach den Prämissen