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Oberbau.
Fig. 305.
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—1,800 V
Last des Rollmateriales verklemmen dann die drei Schienentlreile
derart, dass Keil und Schraube, wie auch jede Laschung ent
fällt, weil die Fahrschiene überall knappes Anlager, stricte Um
fassung und gleichmässige Führung durch die oberen Hebelenden
der Tragschiene erfährt.
Jede Hälfte der Tragschiene lässt sich aus alten Bahnschienen
auswalzen und besteht: 1. aus einem horizontalen Fussstücke,
2. aus einem die Champignonschiene unterlassenden und im Stege
verklemmenden verticalen Anlegstücke und 3. aus einem diese
beiden Enden verbindenden Mittelstücke c, welches, wie Figur 306
zeigt, trapezförmig gelocht ist.
Der Querriegel b ist in seinem Profile
förmig gestaltet; die oben erwähnte
Einklinkung (Figur 305) reicht nur herab
bis zur Mittelrippe dieser Profilform; jede
Hälfte c der Tragschiene sitzt, oder besser
gesagt, reitet mit den verticalen Anleg
stücken c, d auf der Mittelrippe des Quer
riegels b, wie Solches der entsprechende
SchnittFigur307 genügend verdeutlichet;
diese Figur zeigt auch zugleich, wie jede Hälfte der Tragschiene
vermittelst ihres horizontalen Lappens oder des Fussstückes sich
gegen die untere Fläche des Querriegels stemmt. Diese ganz merk
würdige Knotenverbindung ist, nach den mir gemachten Mittheilun-
gen der Herren Erfinder, das geistige Eigenthum des Herrn Battig,
welcher, an der von ihm und von Köstlin schon im Jahre 1861 paten-
tirten Originalidee der dreitheiligen Schiene consequent festhaltend,
seitdem immer bemüht war, jenen Vorwurf der Praktiker im Ober
baue aus der Welt zu schaffen, nach welchem namentlich der drei-
theilige Oberbau zu viele Bestandtheile habe und gewissermaasseu
den durch Keil, Schraube, Lasche und Niete gekennzeichneten
unpraktischen Charakter von „Schlosserarbeit“ in sich herumtrage.