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Full text: Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

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Oberbau. 
respective rasch zu demontirende oder rasch zu deplacirende 
Bahnen im Kriege. 
11. Der neue Oberbau ist ausnehmend billig in Beschaffung 
und Legung und voraussichtlich (wegen seiner ungemeinen Einfach 
heit) auch in seiner Unterhaltung. 
Gehen wir in unseren Reflexionen über das neue Oberbausystem, 
welches in Fachkreisen gerechtes Aufsehen erregt, noch weiter, so 
haben wir noch Folgendes hervorzuheben. 
Man mag über die technische Frage des eisernen Ober 
baues denken, wie man will, so müssen alle Parteien dahin einig 
sein, dass das Ideal eines eisernen Oberbaues das eintheilige 
System mit breiter, kofferartig gestalteter Basis und geringer Hebel 
höhe sein würde und dass dieses Ideal seit der Einführung des 
Bessemerprocesses, also seit der grösseren Dauer der eintheiligen 
Schiene, desto mehr an Berechtigung gewinnt. 
Wir kommen also mehr oder minder nach langjähriger Er 
fahrung wieder auf den Ausgangspunkt im eisernen Oberbaue, auf 
jene Constructionen zurück, die, in ursprünglicher Reinheit des 
Gedankens erfasst, von Reinolds und von Bar low dem Fach 
kreise dargeboten wurden. Man lese nur die Berichte von 
Teilkampf und Nördling Uber die Barlowscliiene („Zeit 
schrift des Hannövrischen Ingenieur- und Arcjntektenvereines“, 
Jahrgänge 1851 und 1852, auch von le Chatelier in den „Annales 
des Mines“, tom. I, 1852), und man muss erkennen, dass es heute, 
nach dem Schutze gegen rohe Abspleissung der Schiene durch den 
Bessemerprocess nur noch der Widerstand ist, den die Gewalt der 
Dilatation auf das durch Laschung geeinte Gefüge dem ein 
theiligen Systeme entgegenstemmt, allemal nur einem eintheiligen 
Systeme von richtiger, praktischer, einümkippen und ein Eindrücken 
umgehender Profilform, einem solchen ohne unberechtigte Hebelan- 
griffe. Derjenige Mann, welcher ein eintheiliges, praktisches Profil 
mit völlig ausreichender Schutzwehr gegen die Nachtheile der 
Dilatation schafft, wobei man unwillkürlich an die verbesserten Bar- 
low’schen Sättel, an Reinolds’ Muffen (vgl. pag. 6) oder an A uf- 
t a d e 1 d o r n e denken muss, dieser Mann würde, unserer Ansicht nach, 
das „Ei des Columbus“ auf dem Gebiete des eisernen Oberbaues hin 
stellen. Wie die Sache nun heute liegt, wo ein eintheiliges System
	        
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