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Full text : Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

7.  Der  Geleiseba.v.

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5.  Werth  der  neuen  Construction  für  Kriegszwecke.
Schon  im  Früheren  haben  wir  den  hohen  Werth  des  Oberbaus_\
  stemes  Battig-de  Serres  für  Kriegszwecke  hervorzuheben  Gelegenheit ­
  gehabt.  Dieser  Werth  ist  in  Folgendem  begründet:
1.  Einfachheit  der  Construction;
2.  Leichte  und  schnelle  Legung  und  Demontirung;
3.  Ausfall  von  Schrauben,  Nieten,  Keilen  und  Laschen,  also:
4.  Geringe  Zahl  der  Oberbautheile;
5.  Möglichkeit  der  Legung  durch  Mithilfe  ungeübter  Arbeiter;
G.  Leichte  Transportirbarkeit  des  Materiales.
Wer  je  die  Schwierigkeiten  rascher  ßauleistungen  im  Kriege
zu  beobachten  Gelegenheit  gehabt  hat,  weiss  nur  allzu  deutlich,  wie
gerade  die  Herbeischaffung,  der  Transport  des  Materiales  eine
Hauptrolle  spielt.
Diese  Schwierigkeit  wird  bedeutend  gemildert,  wenn  die  Zahl
der  Vehikel  vermindert  und  wenn  statt  langer  oder  zusammengekuppelter ­
  Plateaux  einfache  kurze,  wenig  Längenraum  in  den  Bahnhofsgeleisen ­
  in  Anspruch  nehmende  Vehikel  verwendet  werden
können.  Der  Transport  langer  Schienen,  Fahrschienen  wie  Unterschienen ­
  am  eisernen  Oberbaue  sind  in  dieser  Hinsicht  nun  ganz
besonders  vom  Hebel.
Da  nun  das  Gefüge  des  von  Battig  und  de  Serres  aufgestellten
Oberbaues  ein  ausnahmsweise  solches  ist,  dass  durch  den  Wechsel
von  „Voll  auf  Fuge“  bei  allen  Theilen  die  grosse  Länge  des
einzelnen  Theiles  gegenüber  älteren  Constructionen  an  Werth  verliert; ­
  da  also  das  neue  System  auch  namentlich  die  Verwendung
kurzer  Schienen,  selbst  solcher  von  vier  Meter  Länge,  gestattet,
so  findet  der  durch  unsere  Bahncurven  bedingte  grosse  Theil  des
österreichisch-ungarischen  Wagenparkes,  namentlich  der  grosse
Theil  der  kurzen  Kohlenwagen  für  Zwecke  des  Transportes  von
Oberbaumateriale  eine  Ausnützung,  welche  man  zu  solcher  Art  des
Transportes  bis  jetzt  noch  nicht  gekannt  hat.
Und  in  dieser  Verladefähigkeit  des  neuen  Oberbaues,  die  ja
auch  ein  leichtes  Hantiren  beim  Abladen,  Transportiren  zur  Geleisestelle, ­
  Legen  des  Geleises,  Demontiren  desselben,  Rücktransporte
            
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