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MAK

Full text : Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

II.  Die  Fahrrichtungsanlagen.

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Unterlagsplatten  durch  Kreuze  aus  Flacheisen  verbunden,  welche
später  wieder  entfernt  werden  können.
Die  Kreuzungsstücke  sind  aus  Schienen  von  Gussstahl
zusammengesetzt  und  auf  besondere  Blechplatten  aufgenietet.
Der  Durchschneidungswinkel  beträgt  5  Grad  37  Minuten
30  Secunden.  Hieraus  und  aus  dem  Anschlagwinkel  der  Weichenzungen ­
  von  1  Grad  10  Minuten  37  Secunden  ergibt  sich  für  die
zwischen  den  Weichenstössen  liegende  Bogenlänge  von  2x5=10
Meter  ein  Radius  von  179  Meter  und  wenn  man  die  sonst  geraden
Weichenzungen  von  5. 38  Meter  Länge  als  in  dem  Bogen  liegend
denkt,  ein  solcher  von  214  Meter.
Der  ganze  übrige  Weichenzug  ausser  den  Weichen  selbst  ist
auf  eisernen  Querschwellen  von  dem  Profil  der  Hilf  sehen
Langschwelle  vermittelst  Bolzen  und  Deckplättchen  aufgeschraubt
und  hierdurch  das  ganze  System  von  ausserordentlicher  Festigkeit.
Die  Weichen  werden,  wie  aus  der  Zeichnung  ersichtlich,  alle
gleichzeitig  durch  einen  Weichenbock  verstellt.
3.  Englische  Weiche  derOesterreichischen  Nordwe
  st  bahn.  Dieselbe  war  im  Originale  und  durch  Zeichnungen
auf  der  Ausstellung  vertreten  und  ist  auf  Tafel  XIII  Figuren  1,  2
und  3  wiedergegeben.
Die  Construction  rührt  vom  Herrn  Hohenegger  her,  ist  in  der
Zeitschrift  des  Österreichischen  Ingenieur-  und  Architektenvereines“, ­
  1872,  ausführlich  beschrieben  und  kennzeichnet  sich  durch
eine  besondere  Sicherung  bei  Durchfahrung  der  eigentlichen  Kreuzungsstelle, ­
  die  bekanntlich  immer  der  wunde,  im  „Organ“  1873  von
f’h.  Hespe  näher  erörterte  Punkt  der  Sicherheit  der  englischen
Weichen  ist.
Die  Hoheneggei'sehe  Sicherung  besteht  in  der  Anwendung
von  Kreuzungen  oder  beweglichen  Herzspitzen.  Dieselben  werden
durch  den  aus  dem  Grundrisse  ersichtlichen  Mechanismus  besonders
gestellt,  sind  jedoch  auch  selbstthätig  eingerichtet,  und  zwar
durch  sogenannte  Pedalhebel,  welche  in  Figur  1  schwarz  gezeichnet ­
  und  in  Figuren  2  und  3  durch  a  erkennbar  sind.  Das  Umstellen ­
  durch  den  Niederdruck  dieser  Hebel  ist  aus  der  Zeichnung
genügend  ersichtlich;  es  erfolgt  beim  Niederdrucke  von  a  die
            
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