II. Die Fahrrichtungsanlagen.
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Loeomotivbetrieb bei diesem durchaus nicht verwerthen. Wir
geben diese durch Figur310 erläuterte Idee hier nur in der Absicht,
Fig. 310.
um dieselbe für Zwecke von Interimsbahnen weiter verfolgen und
um eine Repräsentation jenes bekannten Strebens hinstellen zu
können, welche die Betriebstechniker mitunter beschäftiget, um
Vorrichtungen austindig zu machen, mittelst welchen die Fahrrichtung
von der Locomotive aus erthei.lt werden kann. Normann
wendet keine Weichen, sondern durch Herzstücke begrenzte, immer
offene Fahrgeleise an; neben der Abzweigung findet sich parallel
eine Spurrinne v, w, in welche der am ersten Wagen befindliche,
aufgehobene Stellhebel s niedergleiten kann, wodurch, je nachdem
die Spurrinne rechts oder links des Geleises liegt, die rechte oder
linke Fahrstrasse gewonnen wird. Das Niederdrücken des Hebels
stellt sich Normann auf dreierlei Art vor: entweder a) durch das
Fallenlassen des Klotzes ,,m J , vermöge der Drehung von r, oder b)
durch die Wirkung eines Handhebels, oder endlich c) durch die
Wirkung eines Schraubenzuges auf den Hebel.
7. Hartgusskreuzungsstücke der Harzer Actiengeseil
sch aft. Dieselbe braohte Fabrikate zur Ausstellung, deren
Güte allgemein anerkannt wurde.
8. Sicherheitsvorrichtung an Weichen von Clement
und Paravicini. Diese bereits im „Organ“, 1870, undin den
„Technischen Blättern“, 1873, sowie auch andernorts beschriebene
Vorrichtung beruht in dem selbstthätigen Stellen der Weichenzungen
durch ein Fahrzeug. Die schon von der Bayerischen Ostbahn
und 1870 bei der Kaiserin Elisabeth-Bahn verwendete Vorrichtung
beruht auf dem Niederdrücken eines Pedalhebels, wie wir
solchen bereits gelegentlich der Hohenegger'schen Weichenstellung
besprochen haben. Clement und Paravicini wenden indess zu