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Oberbau.
Durch das gemeinschaftliche Rohr B findet die Einströmung
des Wassers aus dem Accumulator statt, während das Ausflussrohr F
an die freie Luft führt. Die Rohrleitung E geht zu den Weichen und
zu dem Signal. Das Ventil Cverhindert den Rückfluss des Wassers
in den Accumulator, während der Hahn I) zum Absperren des
Apparates bei etwaigen Reparaturen dient.
Durch Anziehen des Handhebels wird der Schieber nieder
gedrückt und dem Wasser der Eintritt in die Leitung E gestattet,,
während sich die Ausströmung F verschliesst. Mit dem Cöntrol-
accumulator G, welcher vom Signal aus gehoben wird, hebt sich
eine Signalscheibe — wie bei Zug IV — wodurch angezeigt wird,,
dass das Einfahrtsignal auf „Fahrbar“ steht.
Um zu verhindern, dass zwei Zügen, deren Wege sich schneiden,
gleichzeitig das Fahrsignal gegeben werden kann, wirkt die
nach oben hin verlängerte Schieberstange vermöge des Vorsprungs
ac verschiebend auf ein horizontales Flacheisen. Letzteres dringt
beim Niedergange der Stange in passende Einschnitte derjenigen
Schieberstangen, welche festgestellt werden sollen, während das
Flacheisen bei den indifferenten Stangen so weit ausgeklinkt ist,
dass es wirkungslos bleibt. Durch diese Vorrichtung lässt sich jede
Schieberstange durch jede andere feststellen.
Die Verkleidung mit Holz dient als Schutz gegen Frost, zu
welchem Zweck auch die mit dem Wasser in Berührung kommenden
Theile mit Filz umhüllt werden.
c) Weichenstellapparat. Derselbe dient beispielsweise
zum Stellen einer Weiche, welche von vier verschiedenen Zügen
befahren wird. ZweiZüge verlangen das Anliegen der rechten, zwei
das der linken Weichenzunge.
Der Apparat befindet sich in einem mit der Weiche fest ver
bundenen, circa 1 Meter tiefen, in das Erdreich eingelassenen Blech
kasten.
Die mit der Weichenzugstange durch edn Charnier verbundene
Stange AA, gleitet zwischen den Führungsröllchen a v tt v « 3 , und hat
in der Mitte einen Ansatz bcdb i c x d i . Die Stange BB V ebenfalls
durch die Rollen u v (i v a 3 ,a k geführt, greift mit ihren Vorsprüngen
b cef einerseits und b l c i e l f' i anderseits gegen denAnsatz bedb l c 1 d i .
Sie ist mit dem Winkelhebel MONAj verbunden.