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Full text: Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

IJ. I)ie Fahrrichtungsanlagen. 
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anderen. Indem er, mittels der Gewichte GG, sinkt, wird der Control- 
accumulator am Centralpunkte gehoben, und die durch etwaige 
mangelhafte Dichtung entstehenden Wasser Verluste bis zum Ein 
ziehen des Fahrsignals ersetzt. 
Ein am letzteren angebrachtes Gewicht zieht die Kette zurück 
und drückt den Plunger 1) nieder, sobald der Handhebel am Central- 
punkte zurückgestellt ist, wodurch der anfängliche Ruhezustand 
wieder hergestellt wird. 
Der untere Raum des Apparates kann zum Schutze gegen Frost 
mit schlechten Wärmeleitern ausgefüllt werden. 
Der Signalapparat kann mit einem Schwimmer-Ventil v zur 
Entfernung der Luft versehen werden. 
12. Drehscheibe von H o h en e gg e r. Dieselbe war Seitens 
der OesterreichischenNordwestbahn durch Text undZeichnuhg zur 
Anschauung gebracht, und ist ihr System auf Tafel XIII. Figur 4«, 
46, verdeutlichet; es kennzeichnet sich dasselbe vorzugsweise durch 
die Anordnung von Evolutfedern. 
Bekanntlich gibt man, wie es schon bei den Drehbrücken er 
kennbar war, den Drehscheiben am liebsten eine Anordnung, wonach 
sich die Last auf den Mittelzapfen möglichst concentrirt und der 
Rollkranz womöglich entlastet wird. 
Um die bei dieser Anordnung besonders auftretenden Stösse 
zu vermeiden, hängt Hohenegger seine Scheibe unter Zuhilfenahme 
von Evolutfedern auf den Mittelzapfen auf, und werden die auf der 
Oesterreichischen Nordwestbahn damit gemachten Erfahrungen als 
sehr günstig geschildert. 
Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, dass Herr Hohenegger 
auch bei seinen Hebek rahnen, welche aufTafel XIII durch Figuren 
6«, 66,6 c und 6 t/ skizzirt sind, solche Evolutfedern zu dem Zwecke 
anwendet, um ein Ueberlasten derselben zu vermeiden; beträgt die 
Last nämlich mehr, als die Evolutfedern und der Krahn zu tragen 
vermögen, so wird ein Bremsbacken an die Krahnrolle gedrückt, 
wonach die Drehung der letzteren nicht mehr durchführbar ist. 
13. Drehscheibe von Win dh off, D eeters und C omp. 
in Eiligen. Dieselbe wareine Kreuzdrehscheibe mit vier Laufrädern. 
14. D r e h s c h e i b e v o n W e i c k u m. Diese in der Monographie 
von G. Weickum über seine Patente (Wien, 1873) und auch andern-
	        
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