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Full text : Apparate und Anlagen von Wasserleitungen (Gruppe XVIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

II.  Die  Fahrrichluiigsanlagen.

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u  n  wirksam  ge  machtwird,  sondern  a  u  c  h,  diesolästi  gen
Störungen  schlechter  Erdleitungen  behoben  werden.
In  Betreff  der
Functionirung  des  Apparates
ist  (vergleiche  Blatt  XVIII)  Folgendes  zu  erwähnen.
Sobald  der  elektrische  Strom  eingeleitet  wird,  zieht  der
Elektromagnet  a  den  Anker  b  an  und  hält  ihn  so  lange  fest,  als  der
Strom  andauert.  Dieser  Anker  ist  mittelst  des  Armes  c  mit  der
Achse  d  in  Verbindung  gebracht;  beim  Senken  des  Ankers  dreht
sich  also  die  Achse  um  ein  gewisses  Maass,  wobei  die  auf  der
Achse  d  angebrachte  Gabel  H  sich  mitdreht.  Durch  diese  Bewegung
wird  das  Niederfallen  des  an  den  um  n  drehbaren  Hebel  mq
befestigten,  Prisma  /'von  dem  Gabelende  g {  aufg  veranlasst.
Diese  Lage  des  Prisma  /'  verbleibt  so  lange,  bis  der  Strom
aufhört,  auf  den  Elektromagnet  zu  wirken.  Sobald  dieser  Moment
eintritt,  wird  der  Anker  b  mittelst  der  stellbaren  Feder  e  wieder
vom  Elektromagnete  a  entfernt  und  in  seine  ursprüngliche  Lage
versetzt.  Das  Prisma  /'gleitet  nun  von  g  herab  und  fällt  zwischen
die  Gabelenden  von  //.  Der  Arm  m  des  Hebels  mq  drückt  nun  auf
den  Arm  <> t  des  Daumens  o,  wodurch  derselbe  derart  verschoben,
respective  gesenkt  wird,  dass  der  obere  Theil  unter  den  Körper  />
und  der  untere  Theil  aus  der  Sperrscheibe  r  weggezogen  wird.
Die  bis  dahin  durch  den  Daumen  o  gehemmt  gewesene  Wirkung
des  Gewichtes  *  gelangt  nun  zur  Geltung,  und  wird  das  ganze  Zahnradwerk ­
  I,  II,  III,  IV  und  der  Windflügel  V  (der  das  zu  rasche
Abrollen  des  Gewichtes  /'verhindert)  in  Bewegung  versetzt.
Mit  dem  Zahnrade  II  correspondirt  eine  gekröpfte  Welle
(Krummachse),  deren  Bewegung  vermittelst  einer  Kuppelstange  y,
des  Hebels  u  und  der  Welle  x  (Figur  4,  Tafel  XVIII)  auf  die
Signalarme  A  und  B  übertragen  wird,  also  deren  Heben  und  Senken
veranlasst.  Der  Weg  der  Hebelwarze  i  des  Hebels  u  ist  gleich  der
doppelten  Excentrität  der  Krummachse  und  entspricht  einer  Veränderung ­
  der  Lage  des  Signalarmes  A  und  zugleich  des  Armes  B
um  je  45  Grad.  Eine  halbe  Umdrehung  der  Achse  entspricht  also
einer  Stellung  des  Signalarmes.  Indem  nun  die  beiden  todten
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