184
Oberbau.
oder niederen Stahllappens nii 1} je nachdem der Anker angezogen
oder entfernt ist. Am anderen Ende der Achse w ist ein gusseisernes
Balancirgewicht P befestigt, welches die Bestimmung hat,
den Prismahebel nach erfolgter Auslösung aus der Gabel nach auf-"dits
zu lieben. An der vorderen Fläche des Balancirgewichtes
befindet sich ein doppelt^gekrümmter Winkel l von Messingdraht,
dei dazu dient, den Prismahebel d nach vollendeter Function des
Rades in die Gabel g zurückzuftihren.
An der seitwärtigen Fläche des Gewichtes P ist ein starker
eiserner Stitt x eingenietet, welcher die Bestimmung hat, beim
Abfallen des Gewichtes durch einen Stoss auf den Hebel y, beziehungsweise
auf den Sperrhebel h zu wirken und diesen aus der
Lücke des Stellrades R herauszudrücken, wodurch das arretirt
gewesene Stellrad frei wird und sich drehen kann. An dieser
Stelle muss erwähnt werden, dass sowohl die Ankerachse W, als
auch die Auslösungsachse llj in den Zapfenlöchern nicht in
gewöhnlicher Weise stecken, sondern auf in den Zapfenlöchern eingesetzten
Stahlschneiden balanciren. Aus diesem Grunde brauchen
beule Achsen nicht geölt zu werden. Gegen Eindringen von Staub
sind diese Achsenlager von der Äussenseite durch angeschraubte
Stahlfederplättchen geschützt.
3. Das Stellrad.
Durch die beiden Ständer S geht die Achse 31, auf welche
eine gusseiserne Schnurtrommel Q summt Sperrrad festgekeilt ist.
Anschliessend an Letzteres ist das Stellrad R auf der Achse 31 lose
aufgesteckt, welches durch Eingreifen eines Sperrkegels in das
Sperrrad sich beim Rotiren der Schnurtrommel mitbewegt, beim
Aufziehen der Gewichtsschnur aber im Rückwärtsgange gehindert
wird.
1 in die Gewichtsschnur,wenn sie abgerolltist, wiederaufziehen
zu können, ist die Achse 31 auf ihrer linken Seite aus den Ständern
und dem Kasten herausragend und am Ende prismatisch construirt,
so dass durch Aufsetzen einer Kurbel das Aufziehen leicht bewerkstelliget
werden kann.
Das Stellrad R. welches einen e i ge nth lim liehen und hier
den wichtigsten Bestandtheil des Apparates bildet, besteht aus