11. Die Fahrrichtungsanlagen.
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noch eine zweite Kuppelung nöthig, nämlich jene der losen Hülse C l C n
mit der untersten, festen Hülse. (In der Zeichnung nicht angegeben.)
Die Spiralfeder B drückt innen das Röllchen D fest an die
Zackenspitze der Schraubenführung des Stellrades (Figur 318) und
wird hierdurch jedes Schlottern der Scheibe durch Wind nach vollbrachter
Drehung verhindert.
Die Drehung kann nur um 906radstatttinden, weil im Momente,
wo das Stellrad sich zu drehen anfängt, der dem zurückgefallenen
Balancirgewichte P zunächst gelegene Stift o sich an den Messingstift
l anlegt, denselben mitnimmt und den Hebelarm d mit dem
Prisma in die Gabel g zurUckführt. Hierdurch hört das Balancirgewicht
P auf den Hebel h, respective y zu wirken auf, die Feder F
kommt zur vollen Wirkung, drückt den Sperrhebel h an die Peripherie
des Stellrades und bezweckt die Einklinkung des Sperrkeiles
in den nächsten Peripherieeinschnitt und demnach die
Sistirung einer weiteren Bewegung.
Derselbe Vorgang wiederholt sich nun bei der Rückstellung
der Scheibe.
An dieser Stelle muss erklärt werden, warum jeder zweite
Stift o um etwas (seine halbe Dicke) zurückgesetzt ist. Wenn
z. B. die Scheibe bei Ruhestrom auf „Halt“ steht und der Strom in
Folge Reissens der Telegraphenleitung dauernd unterbrochen wird,
so erfolgt eine Auslösung des Apparates in der oben beschriebenen
Weise.
Indem jedoch das Prisma von dem nächststehenden Stifte <>
gegen die Gabel zurückgeführt wird, rutscht der Stift l unter dem
Stifte o weg, bevor noch das Prisma unter den unteren Lappen n
gelangen konnte, daher das Balancirgewicht P nochmals abfällt und
eine nochmalige Stellung der Scheibe veranlasst. Bei dieser nochmaligen
Auslösung kommt der nächstgelegene, Vorgesetzte
Stift o an den Stift l, daher fällt das Prisma in die Gabel vollständig
ein und legt sich an den unteren Stahllappen n an (Figur 318). Auf
diese Art dreht sich die Scheibe auf „Frei“ und sogleich wieder
auf „Halt“ zurück, in welch’letzterer Stellung sie so lange verbleibt,
bis sie entweder von dem Beamten durch mechanische Aus-