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Oberbau.
lieh; die Versicherung besteht bekanntlich darin, dass zwischen
Lasche und Mutter viereckige, 2. 3 Millimeter starke Blechplatten
eingeschoben werden, welche, nachdem die Mutter stramm an-
gezogeu ist, in einem Lappentheile herausgebogen werden. Es
entsteht dadurch eine Absperrung des Rückganges der Bolzen
mutter, weil die viereckige Gestalt der Platte eine maassgebende
Drehung derselben nicht zulässt. Ausserdem ist der Schraubenkopf
in der anderen Lasche versenkt. Ein Nachziehen der Schraube ist
vermöge der Elasticität des aufgebogenen Läppchens völlig zu
lässig'. Beim Abnehmen der Lasche wird das vorspringende Läpp
chen zurückgedrückt. Die Plättchen haben ein Gewicht von 120
Zollpfund pro 1000 Stück und wiegen genau O.i des Bolzen
gewichtes.
Auf der Ausstellung war die Hohenegger’sche Erfindung auch
Seitens der Bergisch-Märkischen Bahn vertreten, welche sie bei
dem von ihr ausgestellten Oberbaue anwendet.
9. Oberbau der Bergisch-Märkischen Eisenbahn.
Diese Gesellschaft brachte ein Modell ihrer neueren Verlaschung
der schwebenden Stösse; dieselbe ist in Figur 249 näher verdeut
lichet und zeichnet sieh gegen
die früher angewendeten Oon-
structionen dadurch aus, dass
sie ein ruhigeres Fahren gestat
tet , die Stossdurchbiegungen
vermindert und demnach Schie
nen wie Fahrbetriebsmittel mehr
schont. Die Construction ist sehr
kräftig, dehnt sich auf sechs
Laschenbolzen aus und war auch
desshalb für uns Oesterreicher von Interesse, weil sie, wie vorhin
bemerkt, den Hohenegger’schen Mutternverschluss aceeptirt. Die
Gewichte der Construction sind die folgenden:
Eine äussere Lasche 14. i5 Kilogramm
eine innere Lasche . 10. 3T „
sechs Laschenbolzen 4. 63 ,,
vier Hakennägel l. u „
Fig. 249.
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-6- 102-j > i
30 ->
30.39 Kilogramm