Holzbearbeitungsmafchinen.
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während der Arbeit, nöthige Nachfpannung entweder dem Arbeiter
überläfst, wie diefs franzöfifche Conflrudleure thun, oder dafs man nach englifchem
Beifpiele diefe Ausgleichung durch Federn oder Balancirgewichte
bewerkftelligt.
Eine noch gröfsere Mannigfaltigkeit beliebt in den Anordnungen der
Führung des Sägeblattes, welche zweifacher Art fein kann, je nachdem die
Sägeblattrollen einen aufgellülpten Rand haben, an den fich die Rückfeite des
Bandes anlehnt, oder diefen Stulp entbehren und dann auf andere Weife für die
Führung des Blattes am Rücken Vorforge getroffen werden mufs.
Geringe Schwierigkeit bietet die Führung des Blattes an den beiden
breiten Seitenflächen zur Verhinderung des feitlichen Ab weiche ns
von dem fenkrecht geradlinigen Laufe des Blattes.
Es gibt hiefür mehrere, vollkommen entfprechende Einrichtungen.
Diefe Mannigfaltigkeit wird noch vermehrt durch die verschiedenen
Einrichtungen zur Neigung des Arbeitstifches oder der Verftellung
der oberen Sägeblatt rolle, was Beides einen fchiefen Schnitt
bezweckt.
An der Wiener Weltausltellung hat fich Per in aus Paris in grofsartiger
Weife betheiligt.
Was allein an der glänzenden Expofition zu bedauern war, i ft,
dafs die Sägen von Perin nicht in Bewegung gefetzt wurden; fie Randen
in dem füdlichen Seitenfchiffe der Mafchinenhalle und haben nicht jene
Propaganda für die weitere Verbreitung der Bandfäge gemacht,
weiche im Intereffe der öfterreichifchen Induftrie zu wünfchen
gewefen wäre.
Wir müffen ausdrücklich hervorheben, dafs Perin nicht nur die Bandfäge
mit Leitung des Arbeitsllückes durch die Hand des Arbeiters,
fondern auch Block- und Brettfägen exponirt hat, welche fo Vollkommenes
leiflen, dafs fie einem Bundgatter von 5 bis 6 Blättern gleichgeflellt
werden können.
Die technifche Ausführung der Perin’fchen Sägen fleht unerreicht da.
Aber auch Arbey hat in diefer Branche hübfche Ausftellungsobjetfle
gebracht, und zwar eine Bandfäge für Mafchinenbetrieb (Fig. 3) und wei kleine
Bandfägen, die eine mit Hand-, die andere mit Fufsbetrieb : Hilfsmittel für
kunflge wer bliche Werkflätten.
Die N achfpannung ifl dem Arbeiter überlaffen und wird mittelfl
einer Schraube, durch Erhöhung der Lager der oberen Zahnblattrolle,
bewerkftelligt.
Per in und Arbey verzichten auf die Spannung des Sägeblattes
durch Federn oder Gewichte, denn fie rechnen mit aufmerkfamen
und geübten Arbeitern. Ein Reifsen des Sägeblattes ifl hier nicht
wahrfcheinlich, da der Arbeiter nach dem Gebrauche die Spannung
der Säge nachläfst, um die nach der Arbeit durch Erkalten erfolgende Zufammenziehung
zu ermöglichen.
Zur Verhinderung des feitlichen Abweichens der Blätter von der Verticalen
find an den Trägern der oberen Sägefcheiben hölzerne Gabeln
befefligt.
Die Tendenz des Sägeblattes, in Folge des Vordrängens des
Holzes, nach hinten auszuweichen, wird dadurch genügend bekämpft,
dafs die Sägefcheiben dort einen aufgellülpten Rand befitzen, wo fie
den Rücken des Sägeblattes tragen, wodurch fie fich von einer gewöhnlichen
Riemenfeheibe unterfcheiden.
Von den englifchen Firmen haben unter Anderen Powis, James
Wellern & Comp., London, Bandfägen exponirt.