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MAK

Full text : Holzbearbeitungs-Maschinen (Gruppe XIII, Section 2), offocieller Ausstellungs-Bericht

Holzbearbeitungsmafchinen.

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während  der  Arbeit,  nöthige  Nachfpannung  entweder  dem  Arbeiter
überläfst,  wie  diefs  franzöfifche  Conflrudleure  thun,  oder  dafs  man  nach  englifchem
  Beifpiele  diefe  Ausgleichung  durch  Federn  oder  Balancirgewichte
  bewerkftelligt.
Eine  noch  gröfsere  Mannigfaltigkeit  beliebt  in  den  Anordnungen  der
Führung  des  Sägeblattes,  welche  zweifacher  Art  fein  kann,  je  nachdem  die
Sägeblattrollen  einen  aufgellülpten  Rand  haben,  an  den  fich  die  Rückfeite  des
Bandes  anlehnt,  oder  diefen  Stulp  entbehren  und  dann  auf  andere  Weife  für  die
Führung  des  Blattes  am  Rücken  Vorforge  getroffen  werden  mufs.
Geringe  Schwierigkeit  bietet  die  Führung  des  Blattes  an  den  beiden
breiten  Seitenflächen  zur  Verhinderung  des  feitlichen  Ab  weiche  ns
von  dem  fenkrecht  geradlinigen  Laufe  des  Blattes.
Es  gibt  hiefür  mehrere,  vollkommen  entfprechende  Einrichtungen.
Diefe  Mannigfaltigkeit  wird  noch  vermehrt  durch  die  verschiedenen
Einrichtungen  zur  Neigung  des  Arbeitstifches  oder  der  Verftellung
der  oberen  Sägeblatt  rolle,  was  Beides  einen  fchiefen  Schnitt
bezweckt.
An  der  Wiener  Weltausltellung  hat  fich  Per  in  aus  Paris  in  grofsartiger
  Weife  betheiligt.
Was  allein  an  der  glänzenden  Expofition  zu  bedauern  war,  i  ft,
dafs  die  Sägen  von  Perin  nicht  in  Bewegung  gefetzt  wurden;  fie  Randen ­
  in  dem  füdlichen  Seitenfchiffe  der  Mafchinenhalle  und  haben  nicht  jene
Propaganda  für  die  weitere  Verbreitung  der  Bandfäge  gemacht,
weiche  im  Intereffe  der  öfterreichifchen  Induftrie  zu  wünfchen
gewefen  wäre.
Wir  müffen  ausdrücklich  hervorheben,  dafs  Perin  nicht  nur  die  Bandfäge
mit  Leitung  des  Arbeitsllückes  durch  die  Hand  des  Arbeiters,
fondern  auch  Block-  und  Brettfägen  exponirt  hat,  welche  fo  Vollkommenes ­
  leiflen,  dafs  fie  einem  Bundgatter  von  5  bis  6  Blättern  gleichgeflellt
  werden  können.
Die  technifche  Ausführung  der  Perin’fchen  Sägen  fleht  unerreicht  da.
Aber  auch  Arbey  hat  in  diefer  Branche  hübfche  Ausftellungsobjetfle
gebracht,  und  zwar  eine  Bandfäge  für  Mafchinenbetrieb  (Fig.  3)  und  wei  kleine
Bandfägen,  die  eine  mit  Hand-,  die  andere  mit  Fufsbetrieb  :  Hilfsmittel  für
kunflge  wer  bliche  Werkflätten.
Die  N  achfpannung  ifl  dem  Arbeiter  überlaffen  und  wird  mittelfl
einer  Schraube,  durch  Erhöhung  der  Lager  der  oberen  Zahnblattrolle, ­
  bewerkftelligt.
Per  in  und  Arbey  verzichten  auf  die  Spannung  des  Sägeblattes
  durch  Federn  oder  Gewichte,  denn  fie  rechnen  mit  aufmerkfamen
  und  geübten  Arbeitern.  Ein  Reifsen  des  Sägeblattes  ifl  hier  nicht
wahrfcheinlich,  da  der  Arbeiter  nach  dem  Gebrauche  die  Spannung
der  Säge  nachläfst,  um  die  nach  der  Arbeit  durch  Erkalten  erfolgende  Zufammenziehung
  zu  ermöglichen.
Zur  Verhinderung  des  feitlichen  Abweichens  der  Blätter  von  der  Verticalen
  find  an  den  Trägern  der  oberen  Sägefcheiben  hölzerne  Gabeln
befefligt.
Die  Tendenz  des  Sägeblattes,  in  Folge  des  Vordrängens  des
Holzes,  nach  hinten  auszuweichen,  wird  dadurch  genügend  bekämpft,
dafs  die  Sägefcheiben  dort  einen  aufgellülpten  Rand  befitzen,  wo  fie
den  Rücken  des  Sägeblattes  tragen,  wodurch  fie  fich  von  einer  gewöhnlichen ­
  Riemenfeheibe  unterfcheiden.
Von  den  englifchen  Firmen  haben  unter  Anderen  Powis,  James
Wellern  &  Comp.,  London,  Bandfägen  exponirt.
            
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