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Full text: Holzbearbeitungs-Maschinen (Gruppe XIII, Section 2), offocieller Ausstellungs-Bericht

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Dr. Exner. 
Die Gefchwindigkeit der Zuführung, welche von der Mafchine felbftthätig 
beforgt wird, kann mit Rückficht auf die Befchaffenheit des Holzes verfchieden 
grofs gewählt werden, doch ift das Maximum derfelben 8 Meter per Minute. 
An derfelben Hauptwelle a fitzt der Bohrer /. Auf einem Tifch, der durch 
die Hand des Arbeiters die nöthige Bewegung erhält (mittelft des Hebels m und 
der Kurbel n an derFührungs-Schraubenfpindel o, — Länge und Tiefe des Bohr 
loches), liegt das zu bohrende Holz, das auf dar Tifchplatte durch eine Klemm- 
fchraube p feflgehalten wird. Dabei ift der Tifch mit Hemmungen verfehen, um 
eine beftimmte Länge und Tiefe der Löcher zu erhalten. Zum Höher- und 
Tieferftellen des ganzen Tifches fammt longitudinaler und transverfaler Motions 
vorrichtung dient das Schrauben-Handrad q. 
Weniger deutlich find die Figuren in Beziehung auf den dritten Haupttheil, 
der zum Zapfenfehneiden mittelft vier Circularfägeblättern S t , S z , S 3 und S it adjuftirt 
ift, von denen die zwei erfteren vertical an der Hauptwelle a aufgefteckt find, 
während die letzteren zwei horizontal liegend durch zwei feparate aufrecht 
flehende Spindeln getrieben werden. Um an Raum zu gewinnen, ift das mit Zapfen 
zu verfehendeHolz in verticaler Stellung an eine ebenfolche Führungswand befe- 
ftigt. Diefe ganze Führungsplatte kann entweder gegen die Mitte der Mafchine 
zu geneigt oder völlig weggenommen, die Sägeblätter aber können durch Frais 
köpfe erfetzt werden. Selbftverftändlich ift eine Verftellung der verticalen Cirkel- 
fägen in Beziehung auf ihre gegenfeitige Entfernung (um die Zapfen dicker zu 
machen), und eine Hebung oder Senkung der wagrechten Kreisfägen (um die 
Zapfen kürzer oder länger herzuftellen) ermöglicht. Zum Fefthalten des Holzes 
beziehungsweife zur Verftellung der aufrechten Tifchplatte und zum Neigen 
derfelben dienen die Schrauben t, i t , 4, 4 und t t , die Kegelräder«, « t , die Führung v 
und die Handhaben x, x l . 
Die Deutlichkeit der Darftellung wird noch gewinnen, wenn derLefer einen 
Blick auf Fig. 28 wirft, welche ich dem Preiskataloge Worffam’s entnommen 
habe. Sie ftellt den General-Joiner von der Seite aus dar, wo er den Zapfen 
fehneid-Apparat trägt. 
Fig. 28. 
Die bekannte Thatfache, dafs eine Circularfäge, wenn ße geneigt fleht, in 
eine ihr dargebotene Holzfläche eine Nuth fraift, konnte beim Worffam’fchen 
General-Joiner vor den Augen des Publicums hundert Male in der Ausftellung
	        
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