freier Verbindung fleht. Es fcheint also die Abficht des Conftrudteurs
gewefen zu fein, in dem Ueberfprungraume noch eine zweite Wafferaufnahme zu
veranlaffen. Diese Vorausfetzung wird aber nicht eintreten; denn ifl im Ueber
fprungraume eine gröfsere Spannung als im Saugraume, was in der Regel der Fall
fein wird, fo kann kein Waffer mehr aufgenommen werden. Im entgegengefetzten
Falle würde fchon vor dem Condenfationskamine foviel Waffer aufgenommen werden,
dafs der Ueberfprungsraum eine gröfsere als die Saugfpannung zeigt. Hingegen
hat die Conftruclion den Nachtheil, dafs das Vacuum im Saugraume das Waffer
im Ueberfprungraume abzieht, weil die Spannung im Ueberfprungraume gröfser
ifl, als die im Saugraume, fo dafs der Strahl Waffer verliert, anflatt nachzufaugen.
Die Anwendung diefes Injedlors ift gleichwohl nicht gering, namentlich wird er
in Deutfchland mit Vorliebe angewendet. Die Form, in welcher er gegenwärtig
ausgeführt wird, weicht nicht infoferne von der eben befprochenen ursprünglichen
ab, als der Ueberfprungraum vom Saugraume getrennt ift, und auf die zweite
Wafferaufnahme verzichtet wird. Die Regulirung des Ganges erfolgt durch das
Wafferventil.
Der Friedmann’fche Injedlor für Refervoirbedienung ift ganz dem für
Keffelfpeifung analog conftruirt. Bei gröfseren Injedtoren ift das Zwifchenrohr