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Full text : Spritzen und Pumpen (Gruppe XIII, Section 2), officieller Ausstellungs-Bericht

Spritzen  und  Pumpen

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nach  einer  flarken  Contradlion  ein  Vacuum  zu  erzeugen.  Steht  nun  der  Raum,  in
dem  das  Waffer  ein  Vacuum  erzeugt  hat,  mit  dem  Saugwaffer  in  Communication,
fo  wird  dasfelbe  angefaugt,  durch  die  lebendige  Kraft  des  fliefsenden  Waffers  mit
fortgeriffen,  und  weggeführt;  fo  tritt  eben  diefelbe  Wirkung  ein,  die  beim  Dampf
durch  fein  Gefchwindigkeitsmoment  entlieht.  Dem  Dampf-Ejedtionsapparat  liegt
diefelbe  Idee  zu  Grunde,  nur  dafs  noch  die  Condenfationswirkung  hinzu  kommt,
welche  die  Saugwirkung  nur  vermehren  kann.
Aehnlich  mag  der  leitende  Gedanke  bei  der  Condrudiion  der  Jet-Condenfors
(Strahlcondenfatoren)  fein,  welche  uns  in  zwei  Geflalten  begegneten.  Gebrüder
Decker  haben  für  unterirdifche  Wafferhaltungsmafchinen  Strahlcondenfatoren  ausgeführt, ­
  von  denen  aber  dem  Berichterflatter  nur  bekannt  id,  dafs  diefelben  aus  einem
Syfteme  feiler  Düfen  bellehen  und  ungefähr  den  verkehrten  Weg  des  Injedlors
verfolgen.  Das  Waffer,  welches  man  aus  dem  Druckrohre  in  Menge  entnehmen
kann,  wird  in  den  Raum  des  Dampfes  eingeführt  und  die  Pumpe  ill  fich  felbft
Luftpumpe,  denn  das  gebrauchte  warme  Waffer  wird  in  das  Saugrohr  geleitet,  um
von  dort  wieder  den  Weg  durch  die  Pumpe  zu  nehmen.
Einen  auf  demfelben  Principe  beruhenden  Strahlcondenfator  haben  Gebrüder
Körting  in  Plannover  ausgedellt.  Es  ill  diefs  auch  gleichfam  ein  verkehrter
Injedlor,  und  er  befteht  aus  einer  conifch  fich  verengenden  Düfe,  durch  welche  das
Waffer  einflrömt.  Ein  Zwifchenrohr  und  eine  in  der  erden  Düfe  fixirte  Nadel
haben  den  Zweck,  dem  Waffer  die  genaue  centrale  Richtung  zu  geben  und  den
Wefferzuflufs  ringförmig  zu  gehalten,  während  von  der  Seite  das  Dampfrohr
mündet.  Der  Dampf  mufs  die  Wafferdüfe  umgeben  und  tritt  dann  mit  dem  rafch
d.iömenden  Waffer  zufammen.  Das  Gemifch  kommt  nun  in  eine  Art  von  Condenfationskamin,
  in  welchem  fich  aber  eine  bedeutende  bauchige  Erweiterung  befindet.
Hier  fcheint  die  eigentliche  Condenfation  vor  fich  zu  gehen.  Von  hier  verengt
fich  das  Rohr  wieder  und  kommt  fchliefslich  auf  den  urfprünglichen  Durchmeffer
zurück.  Die  Condenfation  id  fehr  volldändig  und  die  Volumsvermehrung  durch
den  condenfirten  Dampf  beträgt  ungefähr  zwei  Percent.  Das  mit  dem  Condenfator
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