14
Vidtor Novelly.
!" tl Gen L e i n m fehr fchÖn ^ d °PP eltes Wafferltandsglas mit in der Mitte befind-
hohem Metallkorper zur Verfteifung, ausgefteilt.
cylindefimgeben Öhren ^ denfelben waren von einem »weiten, weiteren Glas-
ftandsrifhV Herftellu "S>^ el P e<ftive Abfperren der Communication der Waffer
feWr Ve t 1 de “Keffelinnern dienten vorwiegend Hähne mit Lilien (Kücken),
lettener Ventile mit Spindel und Griffrad. ' '
v °n fte v ei K h r d F , ranbre ‘ ch brach ten Hähne, Deutfchland und England
Ventile. Die Verbindung des Hahngriffes, des unteren Hahnes mit dem des oberen
belärhTn zum f . Z ' vecke des gleichzeitigen Abfchliefsens, ift in der
eigifchen Abteilung vorgefuhrt worden, was jedenfalls eine Vereinfachung in
der Handhabung des Apparates und beim allfälligen Platzen der Röhre ein
ralcneres Schhefsen der Hahne ermöglicht.
Ein fehr finnreich conftruirter Hahn
kopf war in der englifchen Ahtheilung von
der Firma Whitley- Partners Railway
Works in Leeds unter der Benennung:
Webb’s Patent ausgefteilt.
Nachftehende Zeichnung zeigt das obere
Garniturftück, an die Keffelwand gefchraubt
im vertical- und horizontal Schnitte, in
Fünftel-Naturgröfse.
Der Hahnkopf ift ftets. diredl an die
Keffelwand anzufchrauben, bedarf daher
keiner anderen Verfteifung.
Der Dampf communicirt durch horizon
tale Seitencanäle mit dem Glasrohr. Das
Ventil hat vorne und rückwärts Sitzflächen
und ift mit der Spindel und dem Griffrädchen
fix. Wird nun letzteres nach rechts gedreht,
fo fperrt das Ventil den Dampf vom Glas’,
rohre ab. In dem Seitencanale jedoch, der
vom Keffel nicht abgefperrt werden kann,
befindet fich nun der Dampf, der fich durch
das lockere Schraubengewinde der Spindel
durchdrängt und an dem fcheibenförmigen
concaven Griffrädchen bricht und einen
fchrillen Ton gibt.
Diefs zeigt an, dafs der Apparat nicht in
derjenigen Stellung ift, in welcher er während
des Betriebes desKeffels fein foll. Die Figur
zeigt denfelben in eben diefer Stellung. Wird
nun das Griffrädchen nach links gedreht,
fo kommt die rückwärtige Seite des Ventil-
konufs zur Wirkung und verhindert das
Durchdrängen des Dampfes dem Gewinde
entlang, öffnet jedoch den Zutritt zum Glasrohre und der Apparat befindet fich
in feiner Normalftellung.
Das auf das obere Ende aufgefetzte Kupferrohr mit Ueberwurfmutter hat
den Zweck, das Manometer zu tragen, eventuell nach Abfchrauben desfelben das
Einführen einer neuen Glasröhre zu ermöglichen. Das Manometer fpielt, wenn
der Wafferftandszeiger in Thätigkeit.
Der untere Ventilkopf ift ganz dem oberen ähnlich, hat jedoch noch ein
Ausblafeventil am unterften Ende, welches fo conftruirt ift, daf» es Dampf oder