Houget & Teston, Bede & Comp, in Verviers.
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i Meter
Mafsftab 1:25 der Natur.
dampf benützbar machte, welcher von da in den hohlen Deckel übertrat und zu
den Einftrömungen kam.
Unten waren die Dampfableitungen in die Deckel eingegoffen, was auch
deren Flanfchen zu lüften nöthigt, wenn der Hauptkolben nachgefehen wird.
Dann war der Cylinder noch mit Gement, Filz und Holz umkleidet und mit einem
grofsen, kaftenförmigen Fufsftück (Länge gleich Cylinderlänge) auf die Funda
mentfleine gefchraubt.
An dem vorderen Deckel fchlofs fich der fchöngeformte, colonnenartige
Seitenbalken an, welcher vorne ohne jede Nafe ftumpf an eine vertical ange
hobelte Fläche des Kurbellager-Blockes mittelftvier Schrauben verbunden ftiefs.
Diefer Kurbellager-Block war wohl hoch aber auch breit gehalten und
ftand gleichfalls diredf auf den Fundamentfteinen. Er enthielt ein viertheiliges
Lager (190 Bohrung, 330 lang) deffen Seitenfchalen mit Keilen von oben nach
zuziehen waren. Deffen etwas gefuchte Formen find unter den Namen „Farcot-
lager“ bekannt.
Die Kolbenftange hinten und vorne gleichmäfsig 75 Millimeter dick,«ging
durch doppelte Stopfbüchfen und flützte fich auf runde Führungen (280 breit
und 430 lang) im ausgebohrten Balken. Der Kurbelzapfen (115 dick bei 150 lang)